Bauernhaus Familie Steiner
Nachhaltige Heizungssanierung im Salzburger Land: Im bäuerlichen Wohnhaus der Familie Steiner wird…
Mehr dazuKombikessel können sowohl Holz als auch Pellets optimal verbrennen. Sie vereinen die wichtigsten Vorteile beider Heizarten: günstige Stückholzpreise und den automatischen Komfort einer Pelletsheizung. Das macht sie auch im Altbau sehr beliebt.
Kombikessel, die wahlweise mit Holz oder Pellets befeuert werden können, erzielen ein hohes Maß an Komfort, Sparsamkeit, Flexibilität und Unabhängigkeit. Man kann frei zwischen vollautomatischem Pelletsbetrieb und teilautomatischem Stückholzbetrieb wählen – und auch während des Heizbetriebs einfach umschalten. So kommt man in den Genuss der kombinierten Vorteile zweier Systeme. Das macht Holz-Pellets-Kombikessel auch beim Heizungstausch sehr beliebt. Sie können alte Ölheizungen oder Gasheizung sehr gut ersetzen.
Ein Holz-Pellets-Kombikessel vereint die Vorteile von Pelletsheizung und Stückholzheizung und lässt Ihnen dabei die freie Wahl. Wenn Sie ohnehin zu Hause sind und Ihnen das manuelle Nachheizen nichts ausmacht, wählen Sie den Stückholzbetrieb. Wenn Sie nicht händisch heizen wollen oder können (Krankheit, Frostschutz während des Urlaubs etc.), wählen Sie den automatischen Pelletsbetrieb. Die intelligente, smarte Steuerung und eine intuitive Bedienung machen das Hin- und Herschalten zwischen beiden Systemen ganz einfach.
Läuft die Kombiheizung im Pelletsbetrieb, erfolgen Zündung, Verbrennung, Beschickung und Reinigung automatisch. Moderne Kombikessel können per Smartphone und Internet aktiviert und gesteuert werden. Das macht das Heizen mit Pelletheizungen sehr einfach und komfortabel.
Nutzt man den Holz-Pellets-Kombikessel häufig im Stückholzbetrieb, macht sich das schnell bezahlt. Weil der Preis für heimisches Stückholz konstant niedriger ist als der Preis für Pellets. Wem es also nichts ausmacht, dass er täglich ein- bis zweimal händisch nachlegen muss, kann sich beim Heizen einiges sparen. Details dazu gibt’s in unserem Artikel Stückholzheizungen.
Da man sich nicht auf einen einzelnen Holzbrennstoff festlegen muss, kann man – je nach Lieferverfügbarkeit und Brennstoffpreis – flexibel entscheiden, ob man lieber Holz oder Pellets im Kombiofen verfeuert.
Für das Klima ist es egal, ob ein Stück Holz im Wald liegt und verrottet oder ob es verbrannt wird. In beiden Fällen wird exakt gleich viel CO2 freigesetzt. Deshalb sprechen wir auch bei der Verbrennung von Pellets oder Stückholz in z. B. einem Kombikessel von CO2-neutraler Verbrennung.
Ein Kombikessel für Holz und Pellets eignet für so ziemlich jedes Haus, vom neuen Niedrigstenergiehaus bis zum Altbau. Die kraftvollen, optimierten Brennkammern können für verschieden hohe Heizleistungen ausgelegt werden. Diese Kombiheizung wird auch gerne beim Heizungstausch als umweltfreundliche Alternative zu fossilen Heizsystemen eingesetzt. Will man eine Öl- oder Gasheizung auf Pellets umrüsten, sollte man auch überprüfen, ob ein Hybridsystem nicht doch die bessere Wahl wäre. Dann zum Beispiel, wenn man fallweise von Bekannten oder Nachbarn günstiges Stückholz beziehen kann.
Holz-Pellets-Kombikessel haben getrennte Brennräume für Stückholz und Pellets und schalten automatisch um. Ist das Stückholz abgebrannt und wird nicht nachgelegt, heizt der Kessel bei Wärmebedarf automatisch mit Pellets weiter. Wird dann später nachgelegt und dabei die Tür des Scheitholzkessels geöffnet, unterbricht die Heizung den Pelletsbetrieb und stellt auf Scheitholzbetrieb um.
Kombikessel für Holz und Pellets werden fast immer in ein wasserführendes Zentralheizsystem eingebunden. Die zentral im Heizkessel erzeugte Energie erwärmt dabei das Heizwasser, das in weiterer Folge durch Fußbodenheizungen oder Heizkörper im ganzen Haus gepumpt wird – und so die Wärme in den Räumen verteilt.
Holz-Pellets-Kombikessel werden aus Effizienz- und Sicherheitsgründen mit einem Pufferspeicher kombiniert, der eine optimale Verbrennung ermöglicht. Er dient als Zwischenspeicher für überschüssige Energie. Außerdem sorgt der Pufferspeicher dafür, dass die Wärme über einen längeren Zeitraum hinweg konstant an Heizkörper oder Fußbodenheizung abgegeben wird. Das verlängert die Nachheizintervalle.
Ein weiteres großes Plus: Der Pufferspeicher kann von mehreren verschiedenen Wärmequellen gespeist werden. Über ihn lässt sich die Holzheizung ideal mit einer Solaranlage kombinieren. Nutzt man nämlich in den Übergangszeiten und im Sommer die kostenlose Energie der Sonne zur Warmwasserbereitung, kann der Kessel ausgeschaltet bleiben. Und das schont Umwelt und Brieftasche.
Die Frage nach den Kosten eines Holzheizsystems ist in etwa wie die Frage nach dem Preis eines Autos: Es kommt ganz drauf an, was benötigt wird. Braucht man ein komplettes Gesamtsystem mit Kombikessel für Holz und Pellets, Pelletslager, Pufferspeicher, Leitungen, Fußbodenheizung etc. für einen Neubau? Will man nur den alten Ölkessel gegen einen& Pellets-Stückholz-Kombikessel tauschen? Muss eine Wohnfläche von 100 oder 200 Quadratmetern beheizt werden? Und gibt es vielleicht günstigere Alternativen? Sie sehen schon: Eine einfache und trotzdem aussagekräftige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Aber: Ihr HSH-Installateur kann nach einem ersten Lokalaugenschein sehr schnell eine individuelle Kostenschätzung abgeben.
Wenn Sie von einer alten Öl-, Gas- oder Stromdirektheizung auf eine neue Holzheizung bzw. eine& Kombiheizung für Holz und Pellets umsteigen wollen, sollten Sie sich unbedingt die aktuellen Förderungen für den Heizungstausch ansehen. Allein durch die „raus aus Öl und Gas“-Förderung des Bundes lassen sich die Investitionskosten um mehrere tausend Euro reduzieren. Die einzelnen österreichischen Bundesländer legen noch Zusatzförderungen obendrauf. Wir haben hier für Sie die wichtigsten Infos zu Förderungen für Holzheizungen zusammengestellt. Wenn Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei Ihrem regionalen HSH-Installateur, er berät Sie gerne.
Einige Qualitätshersteller von Biomassekesseln bieten Stückholzkessel mit integriertem Pelletsflansch an. Über diesen kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Pelletseinheit nachgerüstet werden. So wird aus einer bestehenden Scheitholzheizung ganz schnell eine Kombianlage, die ein schönes Stück zusätzlichen Heizkomfort ins Haus bringt.
Kombikessel für Holz und Pellets fallen in die Kategorie der Förderungen für Holzheizungen. Aktuell wird vor allem der Heizungstausch, also der Umstieg von fossilen Heizsystemen und Stromdirektheizungen auf klimafreundliche Heizungen gefördert. Hier finden Sie eine sehr gute Übersicht über die wichtigsten Förderungen für Holzheizungen in Österreich.
Sie können Ihren zukünftigen Jahresbedarf an Pellets bzw. Stückholz ganz einfach überschlagsmäßig anhand Ihres bisherigen durchschnittlichen Öl- bzw. Gasverbrauchs abschätzen.
Je nachdem, in welchem Mischungsverhältnis Sie Ihren Kombikessel mit Holz oder Pellets beschicken wollen, richtet sich auch die Menge des Brennstoffs.
Pelletslager gibt es in den verschiedensten Varianten – von platzsparenden Gewebetanks über klassische Pelletslagerräume bis hin zum im Garten vergrabenen Erdtank. Dabei eignen sich nicht zwangsläufig nur Kellerräume als Pelletslager. Auch Nebengebäude oder Dachböden können zum Pelletslager umgebaut werden. Wie genau das geht, verrät Ihnen gerne Ihr HSH-Installateur. Weiterführende Informationen finden Sie auch in unserem Artikel Pelletslager und Pellet-Fördersysteme.
Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.
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