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Das Zuhause der Familie Payer

HSH-Best-Practice • Franz Braunegger Installationen GmbH & Co KG

Generationenhaus Familie Payer

Heizungssanierung mit Pellets-Stückholz-Kombikessel und Solarenergie: Ein optimiertes Gesamtsystem inkl. Pufferspeicher (Schichtlademodul) und App, die auch Solarerträge abbildet. Dazu gibt’s eine PV-Anlage mit Stromspeicher.

Diesmal besuchen wir die Familie Payer in ihrem Zuhause im steirischen St. Veit am Vogau. Den Grundstein für ihr Generationenhaus legte sie im Jahr 1982 mit einem Bungalow. 2012 folgten dann eine großangelegte Sanierung und die Aufstockung des Gebäudes. Während die Eltern im Erdgeschoß residieren, bewohnen Ing. Kerstin Payer und Mag. Gernot Payer mit ihrer Tochter das Obergeschoß. Das ganze Gebäude wurde gut 30 Jahre lang über ein kombiniertes System aus Ölheizung, Stückholzheizung und Solarenergie mit Wärme und Warmwasser versorgt. Im Zuge der letzten Heizungssanierung reduzierten die Payers den Heizölanteil nun aber endgültig auf null.

Ein Update fürs Gesamtsystem

Am Beginn des Projekts stand der Wunsch nach einem Hauptheizsystem ohne fossile Brennstoffe. Auch sollte die bestehende Solaranlage besser ins Gesamtsystem integriert werden. Da das Haus perfekt gedämmt ist und auch die Fenster nagelneu sind, liebäugelten die Payers ursprünglich mit einer Wärmepumpenanlage. Nach eingehender Bestandsaufnahme und Beratung durch ihren regionalen HSH-Installateur schied diese Variante allerdings recht schnell aus.

Kerstin und Gernot Payer im Gespräch mit HSH-Installatör Franz Braunegger
Kerstin und Gernot Payer im Gespräch mit HSH-Installatör Franz Braunegger.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

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Der Neue im Heizungskeller: Pellets-Scheitholz-Kombikessel

Als Alternative zur Ölheizung kam nur eine Hochtemperaturheizung infrage, weil die Wärmeverteilung im Untergeschoß über Heizkörper mit hohen Vorlauftemperaturen erfolgt. Da die Payers einen eigenen Wald haben und weiterhin Scheitholz als Brennstoff nutzen wollten, entschieden sie sich für einen Pellets-Scheitholz-Kombikessel (20 kW Stückholzbetrieb/16 kW Pelletsbetrieb) mit Zündautomatik. Dieser Kombikessel ersetzt gleich zwei alte Kessel: den alten Ölkessel (25 kW) und den alten Holvergaser (23 kW). Der ursprüngliche Öltankraum konnte relativ einfach zum Pelletlager umgebaut werden und fasst einen guten Jahresbedarf an Pellets (ca. 4,9 Tonnen).

Speicher zur Effizienzsteigerung und Visualisierung per App

Die Wärme von Kombikessel und bestehender Solaranlage (21 m²) gelangt in einen neuen Pufferspeicher mit Schichtlademodul. Dieser Speicher steigert die Effizienz und hat darüber hinaus den Vorteil, dass Heizkessel und Solaranlage miteinander kommunizieren können. Gernot und Kerstin Payer können nun also via App nicht nur die Heizung steuern, sondern auch die Wärmeerträge der Solaranlage ablesen, was Übersicht und Freude schafft.

Das Gesamtsystem inklusive Wärmeverteilung wurde zudem hydraulisch neu abgestimmt und optimiert. Ergänzt wird es durch eine Photovoltaikanlage (12,3 kWp) und einen Stromspeicher (15 kWh). Eine Wallbox zum Laden des Elektrofahrzeugs ist ebenfalls installiert.

Solarpaneele und PV-Module auf dem Dach
Die Solaranlage (21 m²) und das PV-System (12,3 kWp) versorgen das Haus mit Sonnenenergie.
Das Zuhause der Familie Payer
Im Generationenhaus der Familie Payer wird mit Erneuerbarer Energie geheizt und Strom erzeugt.
Kombikessel mit geöffneter Tür für Stückholz
Der Kombikessel eSH TWIN 20/16 kW für Stückholz und Pellets von ETA ist das Herzstück der neuen Heizanlage.
Drei Männer im Technikraum mit Kombikessel für Stückholz und Pellets
Familie Payer und HSH-Installatör Franz Braunegger im blitzsauberen Technikraum.
Stückholzlager mit darüberliegenden Stutzen für Pellets
Der Öltankraum wurde zum Pelletlager umgebaut. Oben im Bild: Stutzen zum Einblasen der Pellets in den Lagerraum.
Kerstin und Gernot Payer im Heizraum
Kerstin und Gernot Payer sind mit dem Heizungstausch und ihrem neuen Kombikessel sehr zufrieden.
Technikraum mit Mann, Wechselrichter und Stromspeicher
Das Haus wird mit Sonnenstrom von der Photovoltaikanlage (12,3 kWp) versorgt. Der Stromspeicher (15 kWh) optimiert den Eigenverbrauch.

Technikdetail: Wärmeerträge per App perfekt im Blick

Die Steuerungen moderner Heizsysteme ermöglichen zumeist bereits standardmäßig die Visualisierung der Wärmeerträge via App. In unserem Praxisbeispiel bildet die ETA-Heizungsregelung neben den Wärmeerträgen des Kombikessels auch die Erträge der Solaranlage genau ab. Eingebaute Wärmemengenzähler melden die Ausbeute von Holz und Sonne in kWh und auf den Tag genau. Fabrikat oder Alter der Solaranlage spielen dabei grundsätzlich keine Rolle. Die App fügt alles schön zusammen und zeigt übersichtlich an, welchen Beitrag die Sonne zu Heizung und Warmwasserbereitung leistet. Ansehen kann man sich das alles bequem über Handy, Tablet oder PC.

Die Haustechnikanlage der Familie Payer im Überblick

  • Solaranlage für Warmwasser und Raumwärme, Solarsystem Indach 21 m²
  • Photovoltaik-Anlage Solarsystem Aufdach mit 12,3 kWp
  • Stromspeicher mit 15 kWh
  • Kombikessel eSH TWIN 20/16 kW für Stückholz und Pellets von ETA
  • Beschickung bis Halbmeterscheiter
  • Pelletslagerung im Kellerraum, Pelletszufuhr mit Saugsystem
  • Zündautomatik
  • Warmwasserspeicher 500 Liter
  • Effizienzsteigernde Speichertechnik
  • Kesseltausch
  • Fußbodenheizung (Obergeschoß) und Heizkörper (Untergeschoß)
  • Solar-Pufferspeicher 1.500 Liter
  • Anpassung der bestehenden Heizungsinstallation
  • Jahresbedarf: 4,9 Tonnen Pellets

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