Pfarre St. Georgen im Pinzgau
Eine Kirche voll Bioenergie: Die Kirche St. Georgen im Pinzgau, Pfarrhaus, Büros und eine Wohnung…
Mehr dazuÖsterreich ist zu knapp 50 Prozent von Wald bedeckt. Insgesamt wächst in unseren Wäldern jede Sekunde ein Kubikmeter Holz nach; vom jährlichen Zuwachs werden derzeit aber gerade mal zwei Drittel genutzt. Es ist also reichlich Holz vorhanden: für Bau, Industrie und für die Energiegewinnung. Der natürliche Brennstoff Holz ist aber weit mehr als eine erneuerbare heimische Energiequelle. Er ist preisstabil, immer verfügbar und genial CO₂-neutral.
Wenn man es darauf anlegt, kann man 30 Kilogramm CO2 sehr schnell in die Luft blasen – indem man zum Beispiel 10 Liter Heizöl verbrennt oder 150 Kilometer mit dem Auto (Benzin/Diesel) fährt. Oder man verbrennt 10.000 Kilogramm Holz – auch das setzt ca. 30 Kilogramm CO2 frei. Diese sind allerding CO2-neutral und wirken sich nicht auf den Klimawandel aus. Anhand dieses Beispiels erkennt man schnell, dass Holzheizungen bei weitem klimafreundlicher sind als Ölheizungen. Wechselt man also von Heizöl auf Holzbrennstoffe, kann man einen enormen Beitrag zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz leisten. Die Österreichische Bundesregierung hat das erkannt und schüttet großzügige Förderungen für die ökologische Sanierung alter Ölheizungen aus. Der Umstieg von Heizöl auf Pellets, Stückholz oder Hackgut soll allen Sanierungswilligen dadurch erleichtert werden.
Wenn Sie mit österreichischen Holzbrennstoffen heizen, schonen Sie dabei nicht nur die Umwelt; Sie fördern gleichzeitig die heimische Wirtschaft. Sie sichern das Überleben der vielen Forstwirte in der Region, die sich um Waldpflege, Holzschnitt und Transport kümmern. Sie unterstützen Pelletsproduzenten, die Holzabfälle und Sägemehl zu hochwertigen Energieträgern verpressen, regionale Transportunternehmen u. v. m.
Mit unserem kostenlos nutzbaren Online-Heizungsplaner finden Sie es in ein paar Klicks heraus! Ein Kostenbeispiel: Bei einem sanierten Altbau (Baujahr 1970 in Bad Gastein) mit 130 m² Wohnfläche müssen Sie für eine neue Pelletsheizung mit Solaranlage (Warmwasser) mit ca. 26.290 bis 35.570 Euro Investitionskosten und ca. 1.791 Euro Betriebskosten pro Jahr rechnen.
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Dazu kommt, dass heimische Holzbrennstoffe praktisch vor der eigenen Haustür wachsen und dadurch immer verfügbar sind. Die Transportwege sind sensationell kurz – und auch das wirkt sich sehr positiv auf die CO2-Bilanz aus. In Summe führen all diese Faktoren dazu, dass sich Holzbrennstoffe über die Jahre als außerordentlich preisstabil herausgestellt haben; ein weiterer Vorteil gegenüber den unvorhersehbar schwankenden Ölpreisen. Details dazu finden Sie auch in unserem Artikel „Holzheizungen bringen’s: mit Biomasse aus der Ölpreisfalle“.
Bäume werden in der Regel gefällt, um Säge- und Industrieholz zu gewinnen – für Bau, Möbelindustrie, Faserplattenindustrie, Papierindustrie u. v. m. Was dort nicht verarbeitet werden kann, wird als Brennholz verwendet. Bei Brennholz handelt es sich im Endeffekt so gut wie immer um Restholz (Äste, Schadholz, Borkenkäferholz, Reste aus der Sägeindustrie etc.). Und das ist in rauen Mengen vorhanden. Wer sich also Sorgen darum macht, dass Wälder oder einzelne gesunde Bäume allein wegen des Brennstoffs Holz geschlagen werden, der tut das ganz unbegründet.
DI Gerhard Mannsberger ist Vizerektor für Organisation und Prozessmanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien und antwortet auf Fragen des Österreichischen Biomasse-Verbands.
Unser Lieferantenpartner ETA Heiztechnik hat eine umfassende Broschüre gestaltet, in der Sie die wichtigsten Eigenschaften und Daten regionaler Biomasse-Brennstoffe nachlesen können – vom Scheitholz über Pellets und Hackgut bis hin zum Miscanthusgras (Elefantengras). Gleich hier zum Downloaden.
Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.
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