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Wissenswertes rund um den Brennstoff Holz

Heimisches Holz ist genial CO₂-neutral

Österreich ist zu knapp 50 Prozent von Wald bedeckt. Insgesamt wächst in unseren Wäldern jede Sekunde ein Kubikmeter Holz nach; vom jährlichen Zuwachs werden derzeit aber gerade mal zwei Drittel genutzt. Es ist also reichlich Holz vorhanden: für Bau, Industrie und für die Energiegewinnung. Der natürliche Brennstoff Holz ist aber weit mehr als eine erneuerbare heimische Energiequelle. Er ist preisstabil, immer verfügbar und genial CO₂-neutral.

Sehen wir uns zunächst kurz an, wie das mit dem CO2-Kreislauf funktioniert: Bäume bilden durch Fotosynthese aus CO2 und Wasser (mit Hilfe von Sonnenlicht und Chlorophyll) Zucker und Sauerstoff. Während sie wachsen, speichern sie also eine ordentliche Menge an CO2 in Holz und Blättern bzw. Nadeln. Bei der Verbrennung eines Holzstücks wird dann exakt jene Menge an CO2 freigesetzt, die in diesem Stück gespeichert ist. Für den CO2-Ausstoß ist es dabei egal, ob das Holz im Wald liegt und verrottet oder ob es verbrannt wird. In beiden Fällen wird exakt gleich viel CO2 freigesetzt. Deshalb kann man auch sagen, dass Holz CO2-neutral verbrennt – weil es unser Klima nicht belastet.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen rund um Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallationen, Erneuerbare Energie oder die Förderungen dazu? Wir von HSH haben die Antworten und sind ganz in Ihrer Nähe, an 100 Standorten in ganz Österreich. Rufen Sie uns einfach an oder schauen Sie auf unserer Website oder gleich direkt bei uns vorbei. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. 

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So schnell entstehen 30 Kilogramm CO₂

Wenn man es darauf anlegt, kann man 30 Kilogramm CO2 sehr schnell in die Luft blasen – indem man zum Beispiel 10 Liter Heizöl verbrennt oder 150 Kilometer mit dem Auto (Benzin/Diesel) fährt. Oder man verbrennt 10.000 Kilogramm Holz – auch das setzt ca. 30 Kilogramm CO2 frei. Diese sind allerding CO2-neutral und wirken sich nicht auf den Klimawandel aus. Anhand dieses Beispiels erkennt man schnell, dass Holzheizungen bei weitem klimafreundlicher sind als Ölheizungen. Wechselt man also von Heizöl auf Holzbrennstoffe, kann man einen enormen Beitrag zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz leisten. Die Österreichische Bundesregierung hat das erkannt und schüttet großzügige Förderungen für die ökologische Sanierung alter Ölheizungen aus. Der Umstieg von Heizöl auf PelletsStückholz oder Hackgut soll allen Sanierungswilligen dadurch erleichtert werden.

Das Naturtalent Holz aus dem Ökosystem Wald

Heizen mit heimischem Holz stärkt die regionale Wirtschaft

Wenn Sie mit österreichischen Holzbrennstoffen heizen, schonen Sie dabei nicht nur die Umwelt; Sie fördern gleichzeitig die heimische Wirtschaft. Sie sichern das Überleben der vielen Forstwirte in der Region, die sich um Waldpflege, Holzschnitt und Transport kümmern. Sie unterstützen Pelletsproduzenten, die Holzabfälle und Sägemehl zu hochwertigen Energieträgern verpressen, regionale Transportunternehmen u. v. m.

Was kostet eine Pelletsheizung mit Solar im sanierten Altbau?

Mit unserem kostenlos nutzbaren Online-Heizungsplaner finden Sie es in ein paar Klicks heraus! Ein Kostenbeispiel: Bei einem sanierten Altbau (Baujahr 1970 in Bad Gastein) mit 130 m² Wohnfläche müssen Sie für eine neue Pelletsheizung mit Solaranlage (Warmwasser) mit ca. 26.290 bis 35.570 Euro Investitionskosten und ca. 1.791 Euro Betriebskosten pro Jahr rechnen.

HEIZUNG ONLINE PLANEN
Ein Screenshot aus dem Online-Heizungsplaner von HSH zeigt die Kosten für eine neue Pelletheizung mit Solar im sanierten Altbau.

Ein Brennstoff, der immer verfügbar und dazu preisstabil ist

Dazu kommt, dass heimische Holzbrennstoffe praktisch vor der eigenen Haustür wachsen und dadurch immer verfügbar sind. Die Transportwege sind sensationell kurz – und auch das wirkt sich sehr positiv auf die CO2-Bilanz aus. In Summe führen all diese Faktoren dazu, dass sich Holzbrennstoffe über die Jahre als außerordentlich preisstabil herausgestellt haben; ein weiterer Vorteil gegenüber den unvorhersehbar schwankenden Ölpreisen. Details dazu finden Sie auch in unserem Artikel „Holzheizungen bringen’s: mit Biomasse aus der Ölpreisfalle“.

BEST-PRACTICE-PROJEKTE

Ein gesunder, großer Baum wird nicht fürs Heizen gefällt

Bäume werden in der Regel gefällt, um Säge- und Industrieholz zu gewinnen – für Bau, Möbelindustrie, Faserplattenindustrie, Papierindustrie u. v. m. Was dort nicht verarbeitet werden kann, wird als Brennholz verwendet. Bei Brennholz handelt es sich im Endeffekt so gut wie immer um Restholz (Äste, Schadholz, Borkenkäferholz, Reste aus der Sägeindustrie etc.). Und das ist in rauen Mengen vorhanden. Wer sich also Sorgen darum macht, dass Wälder oder einzelne gesunde Bäume allein wegen des Brennstoffs Holz geschlagen werden, der tut das ganz unbegründet.

DI Gerhard Mannsberger über nachhaltige Waldbewirtschaftung

DI Gerhard Mannsberger ist Vizerektor für Organisation und Prozessmanagement an der Universität für Bodenkultur in Wien und antwortet auf Fragen des Österreichischen Biomasse-Verbands.

Die wichtigsten Brennstoffdaten im Überblick

Unser Lieferantenpartner ETA Heiztechnik hat eine umfassende Broschüre gestaltet, in der Sie die wichtigsten Eigenschaften und Daten regionaler Biomasse-Brennstoffe nachlesen können – vom Scheitholz über Pellets und Hackgut bis hin zum Miscanthusgras (Elefantengras). Gleich hier zum Downloaden.

Förderkompass: Hier finden Sie alle Förderungen für Ihr Bundesland

Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.

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