Sanitär- und Heizungsgroßhandel
Inhaus ist der regionale Sanitär- und Heizungsgroßhändler in Vorarlberg und der Schweiz und verspricht verlässliche Qualität auf höchstem Niveau.
In unseren Bäderausstellungen in Hohenems auf 3.000 m² und St. Gallen auf 700 m² finden unsere Kunden viele verschiedene Bad- und Wellnesslösungen. Von luxuriös über funktionell und klassisch bis hin zu barrierefrei – wir präsentieren hochwertige Baddesigns in sämtlichen Stilrichtungen und für jeden Budgetrahmen.
Unsere Partner profitieren vom umfassenden Inhaus-Leistungspaket. Inhaus übernimmt die Beratung der Kunden und entwickelt individuelle Lösungen für Bad und Sanitäreinrichtungen. Anhand von 3D-Skizzen wird dem Kunden seine individuelle Lösung veranschaulicht. Während der Endkundenberatung bieten wir nicht nur einzelne Produkte, sondern ein Gesamtpaket. Dabei kommt der Anspruch an Design und Ästhetik nie zu kurz. Von uns erhält der Kunde ein Richtpreisangebot. Der endgültige Preis wird vom Installateur kalkuliert, der auch die Rechnung stellt. Inhaus als Großhändler beliefert die Installateure und ist für die gesamte Beratung und Lieferung verantwortlich.
Das ist unser Verständnis von Service und dem etwas „Mehr“. Unsere Partner-Installateure sorgen anschließend für den perfekten Einbau und Projektablauf. So bieten wir unseren Partnern und deren Kunden eine Beratungsplattform und einzigartige Unterstützung zur Erhöhung der Wertschöpfung.
„Bei einem Bad sind viele Partner beteiligt: Bauherren, Generalunternehmer, Architekten, Installateure und andere Handwerkspartner. Inhaus übernimmt Beratung und Planung und stellt mit dem Bäderpark und dem Energiepark eine optimale Präsentationsplattform zur Verfügung. Von uns erhält der Kunde ein Richtpreisangebot. Der endgültige Preis wird vom Installateur kalkuliert, der auch die Rechnung stellt. Inhaus als Großhändler beliefert die Installateure und ist für die Beratung und Lieferung verantwortlich.“
Viele digitale Neuerungen ergänzen heute den Badezimmerkauf. Sie unterstützen uns bei Entscheidungen, helfen uns bei der Visualisierung und vereinfachen Abläufe. Trotz allem kommt die Beratung von Mensch zu Mensch nicht zu kurz. Und letzten Endes entscheiden die Kunden selbst, in welchem Ausmaß sie unseren digitalen Service nutzen wollen. So kann man bei Inhaus natürlich auch weiterhin auf ganz traditionelle Art ein Badezimmer planen und kaufen.
„Es gibt nichts, was den persönlichen Austausch zwischen Menschen ersetzen kann. Jeder Kunde ist einzigartig, und es ist wichtig, sich auf seine individuellen Bedürfnisse einzustellen. Digitale Dienste können dieses Erlebnis ergänzen. Die beste Beratung entsteht, wenn wir menschliche Verbindung mit digitaler Unterstützung kombinieren.“
Aus einer Idee wird Realität. Damit sich der Kunde das neue Badezimmer räumlich vorstellen kann, verwenden wir neueste Planungstechnologien. Kunden betreten die 3D-Box, unseren virtuellen Raum, und stehen mithilfe der hochwertigen Virtual-Reality-Brille mitten drin – in ihrem neuen Traumbad. Wir zeigen unseren Kunden ihr geplantes Badezimmer, realitätsnah auf moderne und unterhaltsame Art, aus den verschiedenen Blickwinkeln bis ins kleinste Detail. Durch die Erstellung eines 3D-Badplanes mit fotorealistischer Ansicht vermitteln wir dem Kunden eine genaue Vorstellung vom späteren Ergebnis.
In den Bäderparks ist ein Rundgang mit dem Tablet in der Hand schon selbstverständlich. In den einzelnen Kojen erscheinen auf dem Tablet Artikel- und Preisinformationen. Gleichzeitig haben die Besucher die Möglichkeit, schon während der Besichtigung erste Eindrücke festzuhalten und eine individuelle Wunschliste zu erstellen. Auf dieser Basis kann dann eine detaillierte Beratung umgesetzt und auch ein Richtpreisangebot erstellt werden.
Mit dem Online-Terminplaner bietet Inhaus seinen Kunden einen weiteren digitalen Service. Unabhängig von Öffnungszeiten und freien Telefonleitungen lässt sich ganz schnell und unkompliziert online am Handy, Tablet oder Computer ein Beratungstermin im Bäderpark Hohenems oder St. Gallen vereinbaren. Nach der Eingabe der persönlichen Bau- und Kontaktdaten erscheinen alle freien Beratungstermine. Mit Mausklick kann der passende Termin gewählt werden. Eine Bestätigungsmail von Inhaus beendet die Terminplanung.
Mit unserem Programm „Online Badplaner“ planen unsere Kunden ihr neues Traumbad ganz einfach und unkompliziert vorab an ihrem Computer. Nach der Eingabe des Grundrisses sowie dem Einfügen von Türen und Fenstern, kann der Raum geplant werden. Verschiedene Gestaltungsideen können ausprobiert und Vorstellungen eingegrenzt werden. Der Feinschliff und die detaillierte Beratung erfolgen dann gemeinsam im Bäderpark mit einem unserer Badprofis.
Heizen ist ein hochkomplexes Thema, das man als Laie kaum verstehen kann. Gerade deshalb hat sich Inhaus zum Ziel gesetzt, Energie für die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Mit der Errichtung eines eigenen Energieparks in Hohenems hat Inhaus im gesamten Bodenseeraum eine Vorreiterrolle eingenommen. Der Inhaus Energiepark bietet Kunden und regionalen Partnern aus den Bereichen Heizungstechnik sowie Installateuren eine einzigartige Plattform für alle Fragen der Energietechnik.
„Gerne begleite und berate ich unsere Kunden auf der Suche nach ihrem individuellen und ökologischen Heizsystem. Natürlich bin ich immer auf dem aktuellsten Stand, was Förderungen und Neuheiten anbelangt, und freue mich darauf, mein Wissen mit ihnen zu teilen."
Inhaus-Geschäftsführer Robert Küng im Interview. Darüber, was sich bei Inhaus tut und wie wir in eine nachhaltige Zukunft steuern können.
Herr Küng, man sieht viele Neuigkeiten und Investitionen in die Zukunft bei Inhaus, etwa wenn man durch den Bäderpark spaziert. Können Sie uns einen kurzen Einblick in das Konzept geben?
Die Differenzierung der Kundenwünsche wird immer größer. Wir können jedes Wunschkonzert von Standard bis superindividuell mit unserem aktuellen Badangebot erfüllen. Optisch erfühl- und begreifbar in unserem Badstudio in Hohenems, und für die praktische und technische Planung haben wir ein Team von ausgewählten Experten und Expertinnen im Haus. Diese sind auch die Schnittstelle zur Ausführung durch den Installateur und alle weiteren Handwerker.
Um in der oberen Liga zu beginnen: Wir sind sehr stolz darauf, einen Falper-Flagshipstore im Haus zu haben. Wir sprechen hier von einem in sich geschlossenen Konzept für eine stark designorientierte Zielgruppe. Falperbäder erkennt man auf den ersten Blick, sie sind minimalistisch mit klaren Linien und kommen „ganz ohne Klimbim“ aus. Weiß dominiert bei Decken, Wänden und Böden. Designhighlights wie z.B. freistehende Wannen oder Waschtische sind wie Skulpturen in der nüchternen Umgebung positioniert. Jedes Detail ist ausgetüftelt und alles ist aus einem Guss gestaltet. Der Eigentümer Luca Fallavena selber stammt aus Mailand und er arbeitet ausschließlich mit renommierten Designern zusammen. Falper.Studios findet man in Paris, Berlin, Frankfurt, New York, Sidney und jetzt eben auch in Hohenems.
Daneben gibt es im Architekturwohnbau eine weitere exklusive Linie, wenn Kunden und Architekten individueller kreativ sein wollen, wo Naturstein, Holz und Licht und die Kombination untereinander eine große Rolle spielen. Für dieses Segment haben wir das Konzept der Michel Bäder. Der Gründer Robert Michl hat vor 12 Jahren in München ein Badstudio aufgebaut, wo er genau das macht: Materialkonzepte, Farbkonzepte, Badmarken die nicht jeder hat und die Studiocharakter haben. Kombiniert wie es ihm passt. Es geht ums Wohlfühlen, um eine warme Ausstrahlung, die Einzigartigkeit liegt in der individuellen Lösung. Überzeugen und beraten lassen kann man sich in unserem Showroom Michel Bäder und bei unseren kompetenten Einrichtungsberaterinnen. Wir planen alles aus einer Hand und koordinieren auch die Handwerker aller Branchen.
Last but not least zu nennen und flächenmäßig am umfangreichsten ist unsere Bäderpark in Hohenems für das allgemeinere Interesse. Auch hier geht es um den Inhaus-Anspruch: Hohe Qualität bei Beratung und Service, tolle Produkte, vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis und die Umsetzung individueller Wünsche. Wir legen besonderen Wert auf eine konkrete Planung und Abwicklung, so kann man z.B. durch verstellbare Höhen bei Griffen, WCs und Waschtischen nicht nur das gewünschte Modell auswählen, sondern auch gleich Montagedetails in der Ausstellung klären. Für die Kommunikation aller Beteiligten (Kunden, Bauträger, Architekten, Handwerker) haben wir eine eigene digitale Plattform entwickelt, damit alle Wünsche in Echtzeit ins Angebot einfließen können und gleichzeitig auf der Baustelle in die richtigen Hände kommen. Durch die finanziellen Entwicklungen in den letzten Jahren ist das Bauen nicht einfacher geworden. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Menschen in diesem Prozess transparent zu informieren und gut zu unterstützen.
Vom Bad zur Energie, hier hat sich aktuell ebenfalls sehr viel bewegt?
Das Thema Energieeffizienz und Energieautonomie ist für uns besonders wichtig. Das kann man hier im Energiepark sehen, wo für alle interessierten Haus- und Wohnungsbesitzer die Möglichkeiten für eine nachhaltige Energieversorgung anschaulich präsentiert und an individuellen Lösungen gefeilt wird. Darüber hinaus haben wir unseren eigenen Gebäude- und Fahrzeugbestand grundlegend dekarbonisiert und sind durch unser Engagement im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative TUN auch landesweit aktiv.
Einige Keyfacts zur Entwicklung im eigenen Bereich:
Worum geht es konkret bei TUN?
TUN steht für die freiwillige Verpflichtung zur CO₂-Neutralität von Unternehmen, effektiv vor Ort und nicht durch Freikaufen mittels Zertifikaten, deren Zuverlässigkeit und Effekt zumindest zu hinterfragen ist. In Zusammenarbeit und im Austausch mit gut 20 renommierten Vorarlberger Unternehmen gelingt uns einfach mehr, denn es muss nicht jeder alles neu erfinden. Wir sind Vorreiter in Sachen Dekarbonisierung und Energieeffizienz im Land Vorarlberg und stehen für die nachhaltige Transformation von Geschäftsmodellen.
Wir können hier unsere Kompetenz im Sachen Heizen, Kühlen, Lüften einbringen. Darüber hinaus geht es auch um Recycling, Materialfragen (Plastik), Mobilität, Grünflächen, Renaturierung, Kreislaufwirtschaft ganz allgemein, im weiteren Sinne z.B. auch um biologisch regionale Lebensmittel für die Mitarbeiter.
Auch Mitarbeiterbindung gehört dazu, ein sehr wichtiges Nachhaltigkeitsthema für alle Unternehmen. Als Bildungssprecher für den Handel in der Wirtschaftskammer ist mir das Thema ganz besonders wichtig. Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und hohe Qualität sind ohne gut ausgebildete junge Menschen schlichtweg nicht möglich.
Ein konkretes technisches Leuchtturmprojekt, das sich aus der Initiative heraus entwickelt hat, ist unser Photovoltaik-Carport. Eine Lösung, die Parkplätzen einen ökologischen und ökonomischen Zusatznutzen gibt und zudem Schutz vor Witterungseinflüssen bietet. Versiegelte Großflächen, die oft nur temporär von Autos genutzt werden, erhalten dadurch eine neue Funktion als Solarkraftwerk. Was fast schon auf der Hand liegt: Alle ausführenden Unternehmen sind aus Vorarlberg.
Nachhaltigkeit als zentrale Mission für Unternehmen und Vorarlberg als Klimaschutz-Modellregion?
Grünes Denken und Handeln ist für mich keine philosophische Frage. Nachhaltigkeit ist eine entscheidende Wettbewerbsposition, wir brauchen pragmatische, wirtschaftlich vertretbare ökologische Lösungen. Nachhaltigkeit wird zur Existenzfrage nicht nur für die Bevölkerung, die Gesellschaft, letztlich die gesamte Menschheit, sondern auch für Unternehmen. Wenn wir in unserer Region mit den bekannt hohen Standortkosten wettbewerbsfähig bleiben wollen, dann müssen wir sicherstellen, dass wir durch hohe Nebenkosten im Energiebereich nicht auch noch belastet werden. Wir haben also genau zur richtigen Zeit unsere Gebäude- und Haustechnik saniert. Das war noch vor dem Ukrainekrieg, der uns allen die Brisanz des Themas ganz deutlich vor Augen gestellt hat.
Vielen Dank für das Interview!
Geboren: 22. Jänner 1963
Ausbildung: HTL Maschinenbau, Eidgenössisch diplomierter Verkaufsleiter, Topmanagement-Ausbildung (von der Firma nominiert), MBA International Management FH Vorarlberg, Doktor Strategische Unternehmensführung mit Schwerpunkt Marketing. Seit 2001 Geschäftsführer der Inhaus Handels GmbH.
Familie: verheiratet, zwei Kinder, fünf Enkel
Mitarbeiter Inhaus: 230
Umsatz: 2020 68 Millionen Euro
Standorte: 9 in Vorarlberg und Ostschweiz
Fotocredits: INHAUS/Matthias Weissengruber
Inhaus Handels GmbH
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