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Ein Wohnhaus mit reichlich Holz: Der Umstieg von fossilen Heizungen auf Holzheizungen wird mit großzügigen Förderungen unterstützt.

Diese Förderungen gibt es 2025 in Österreich für eine neue Stückholz-, Hackgut- oder Pelletheizung

Förderungen für Holzheizungen

Vor der Installation einer Holzheizung lohnt es sich auch 2025 wieder, eine Förderung zu beantragen. In Österreich fördern nämlich sowohl der Bund als auch die Bundesländer den Einbau von Holzheizungen äußerst großzügig. Hier bekommen Sie einen Überblick.

Drei wichtige Hinweise vorweg:

  • In vielen Fällen muss der Antrag für die Förderung der Holzheizung gestellt werden, bevor sie bestellt wird. Informieren Sie sich also rechtzeitig!
  • Die hier angeführten Förderungen beziehen sich hauptsächlich auf Ein- und Zweifamilienhäuser. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
  • Die Förderung Ihrer Holzheizung ist an technische Rahmenbedingungen geknüpft. Lassen Sie sich also von einem Fachmann beraten, am besten vom HSH-Installateur in Ihrer Nähe!

Holzheizungen nutzen den Brennstoff Holz zum Heizen von Gebäuden und zum Erwärmen von Brauchwasser. Darunter fallen Pelletheizungen, Stückholzheizungen und Hackgutheizungen. Sie zählen zu den Erneuerbaren Energieformen, weil das bei der Verbrennung ausgestoßene CO2 vom nachwachsenden Baum wieder aufgenommen wird und somit im CO2-Kreislauf bleibt, anstatt in die Atmosphäre zu entweichen. Zudem stammt der Großteil des Energieholzes aus Reststoffen der holzverarbeitenden Industrie und moderne Heizkessel und Holvergaser sind äußerst sauber und effizient. Deshalb bieten sowohl der Bund als auch die Bundesländer attraktive Förderungen, vor allem beim Umstieg von fossilen Heizsystemen wie Öl- und Gasheizungen sowie von Elektrodirektheizungen.

Ein ländliches Wohnhaus in voller Blüte: Für die neue Holzheizung konnten mehrere tausend Euro Förderung lukriert werden.
Holzheizungen eignen sich sehr gut für die Heizungssanierung in älteren Gebäuden mit höherem Heizwärmebedarf. Für den Umstieg von fossilen Heizungen auf moderne Holzheizungen gibt es aktuell großzügige Förderungen.
Zufriedene Kundschaft: Der hocheffiziente Fröhling-Stückholzkessel wird mit großen Holzscheiten befeuert.
Wer sich nicht vor Handarbeit scheut, kann ein fossiles Heizsystem durch eine moderne Scheitholzheizung ersetzen. Die Brennstoffkosten sind konkurrenzlos günstig – und auch die Anschaffungskosten werden durch die aktuellen Förderungen für Holzheizungen massiv reduziert.
Holz verbrennt CO2-neutral. Daher zählen moderne Holzheizungen zu den nachhaltigen Alternativen, für die man Förderungen beantragen kann.
Holzbrennstoffe wie Pellets, Hackgut oder Stückholz verbrennen CO₂-neutral. Deshalb zählen moderne hocheffiziente und emissionsarme Holzheizungen auch zu den nachhaltigen Alternativen, die beim Heizungstausch gefördert werden.
Im Heizraum steht nun ein neuer Pelletkessel von Hargassner. Die Familie freut sich. Der HSH-Installatör auch.
Statt des alten Ölkessels versieht nun ein moderner Pelletkessel von Hargassner im Heizkeller seinen Dienst. Dank der Förderung für Holzheizungen reduzierten sich die Investitionskosten um mehrere tausend Euro. Das freut Auftraggeber:in und HSH-Installatör.
Auch bei der Sanierung von historisch wertvollen alten Gebäuden kommen oft Holzheizungen zum Einsatz.
Holzheizungen sind sehr universell einsetzbar und werden daher auch bei der Sanierung von historisch wertvollen alten Gebäuden verwendet. Förderungen gibt es auch für diese Fälle.

Bundesweite Holzheizungs-Förderungen*

Der Bund bietet für Ihre Holzheizung eine Förderung, wenn Sie damit Ihr bestehendes Heizsystem ersetzen. Dafür werden bis zu 100% der Umstellungskosten gefördert.Alle Förderungen gelten gleichermaßen für Stückholz-, Hackgut- und Pelletheizungen, die für die Beheizung des Gebäudes über eine wassergeführte Wärmeverteilung verwendet werden. Auch mit Holz beheizte Kombikessel, mit denen Sie zum Beispiel Stückholz und Pellets gleichermaßen nutzen können, erhalten die gleiche Förderung.

Für 2026 ist diese Bundesförderung ausgeschöpft und sie wird ab Januar 2027 wieder verfügbar sein. Bis dahin lohnt es sich aber, mit dem HSH-Installateur in Kontakt zu treten um bereits jetzt alles vorzubereiten.

Die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ richtet sich an Haushalte, die ein bestimmtes monatliches Einkommen unterschreiten. Für den Tausch eines fossilen Heizsystems gegen eine Holzheizung oder andere klimafreundliche Heizsysteme erhält man 100 % der Umstellungskosten gefördert. Wie hoch die Einkommensgrenze ist, hängt von der Anzahl und dem Alter der Personen ab, die im Haushalt gemeldet sind. Ein Haushalt mit einer Person wird mit 100% gefördert, wenn ihr Einkommen bis zu 1.867 Euro pro Monat beträgt. Bei Mehrpersonenhaushalten erhöht sich diese Grenze je Erwachsenen um den Faktor 0,5 und je Kind um 0,3. Ein paar weitere Beispiele für verschiedene Haushaltsgrößen folgen (als Kinder gelten Personen < 14 Jahre):

  • Haushalt mit 2 Erwachsenen: 100 % Förderung bei max. 2.801 Euro Netto-Haushaltseinkommen
  • Haushalt mit 2 Erwachsenen und 1 Kind*: 100 % bei max. 3.361 Euro
  • Haushalt mit 1 Erwachsenen und 2 Kindern*: 100 % bei max. 2.987 Euro
  • Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern*: 100 % bei max. 3.921 Euro

Als Einkommen gelten alle jährlichen Einkommen der erwachsenen Personen im Haushalt dividiert durch zwölf. Die Prüfung der Einkommensgrenze wird von der jeweiligen Landesförderstelle durchgeführt. Als Nachweise können Sie auch eine gültige Bestätigung über den Bezug einer Sozialhilfe, einer GIS-Befreiung und in einigen Bundesländern einer erhaltenen Wohnbeihilfe vorlegen.

Die maximal förderbaren Kosten für den Umstieg auf Ihre neue Holzheizung fallen wie folgt aus:

  • 36.180 Euro für Pellets- oder Hackgutheizungen
  • 30.055 Euro für Stückholzheizungen
  • 36.180 Euro für Kombikessel mit einer Kombination aus Stückholz und Pellets

Etwaige darüberhinausgehende Kosten werden aus Eigenmitteln finanziert.

Für die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ sind bei Holzheizungen zudem noch folgende Punkte zu beachten:

  • Haben Sie die Möglichkeit an ein hocheffizientes Nah-/Fernwärmenetz anzuschließen, wird nur der Umstieg dorthin gefördert. Die Förderung einer Holzheizung ist in diesem Fall ausgeschlossen.
  • Einzelöfen ohne Wärmeverteilsystem (Heizkörper, Flächenheizung, …) wie beispielsweise herkömmliche Zimmeröfen werden nicht gefördert.
  • Der Heizkessel muss bestimmte Emissionsgrenzwerte und Mindestwirkungsgrade einhalten. Darüber weiß Ihr HSH-Installateur mehr.
  • Die Holzheizung muss von einer befugten Fachkraft fach- und normgerecht installiert und die alte Anlage nachweislich entsorgt werden. Anlagen, die in Eigenregie errichtet werden, sind somit von der Förderung ausgeschlossen.

Sollten Sie Interesse an der Förderung haben, kontaktieren Sie am besten den HSH-Installateur in der Nähe. Er geht mit Ihnen die einzelnen Schritte durch und kann Ihnen auch einen Energieberater empfehlen, den Sie für die Einreichung benötigen. Details gibt es auch bei der Förderstelle unter www.sauber-heizen.at.

Für 2026 ist diese Bundesförderung ausgeschöpft und sie wird ab Januar 2027 wieder verfügbar sein. Bis dahin lohnt es sich aber, mit dem HSH-Installateur in Kontakt zu treten um bereits jetzt alles vorzubereiten.

Kommt für Ihren Haushalt die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ nicht in Frage, bietet der Bund die Kesseltausch-Förderung. Für den Umstieg von einer Elektro- oder Ölheizung sowie von einem Kohle/Koks-Allesbrenner auf eine Hackgut-, Pelletheizung oder Stückholzheizung erhält man 8.500 Euro. Für die Errichtung einer Solarthermie-Anlage erhalten Sie zusätzlich einen Solarbonus von 2.500 Euro. Die Förderung ist zudem kombinierbar mit den meisten Landesförderungen. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt Übersicht der Bundesland-Förderungen.

Folgendes gilt es bei der Kesseltausch-Förderung für Holzheizungen zu beachten:

  • Einzelöfen ohne Wärmeverteilsystem (Heizkörper, Flächenheizung, …) wie beispielsweise herkömmliche Zimmeröfen werden nicht gefördert.
  • Der Heizkessel muss bestimmte Emissionsgrenzwerte und Mindestwirkungsgrade einhalten. Darüber weiß Ihr HSH-Installateur mehr.
  • Die Holzheizung muss von einer befugten Fachkraft fach- und normgerecht installiert und die alte Anlage nachweislich entsorgt werden. Anlagen, die in Eigenregie errichtet werden, sind somit von der Förderung ausgeschlossen.

Kontaktieren Sie am besten vor der Registrierung den HSH-Installateur in Ihrer Nähe. Er bespricht mit Ihnen den Ablauf und gibt Ihnen alle nötigen Infos. Nach der Registrierung sind die Fördermittel für Sie reserviert und Sie haben 9 Monate Zeit für den Heizungstausch. Weitere Details gibt es auch bei der Förderstelle unter www.sanierungsoffensive.gv.at.

Ausgaben für den Austausch eines fossilen durch ein klimafreundliches Heizungssystem können zusätzlich zur Förderung im Steuerausgleich als Sonderausgaben im Wege eines „Öko-Sonderausgabenpauschales“ berücksichtigt werden. Insgesamt sind das 400 Euro jährlich für 5 Jahre nach dem Kesseltausch (also gesamt 2.000 Euro). Details gibt es beim Bundesministerium für Finanzen.

Die Förderungen gelten übrigens auch für Wärmepumpen. Details zu Förderungen für eine neue Wärmepumpe haben wir im verlinkten Beitrag für Sie zusammengefasst.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen rund um Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallationen, Erneuerbare Energie oder die Förderungen dazu? Wir von HSH haben die Antworten und sind ganz in Ihrer Nähe, an 100 Standorten in ganz Österreich. Rufen Sie uns einfach an oder schauen Sie auf unserer Website oder gleich direkt bei uns vorbei. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. 

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Holzheizungs-Förderungen nach Bundesland (A-Z)*

Auch die Bundesländer fördern den Einbau von Pelletheizungen, Hackgutheizungen, Stückholzkesseln und anderen Biomasseanlagen. Auch hier wird vor allem der Umstieg von fossilen Heizsystemen unterstützt. Zudem lassen sich die meisten Förderungen mit der Bundesförderung „Kesseltausch“ kombinieren. Das macht den Einbau einer Holzheizung so attraktiv wie noch nie.

Für den Einbau einer Holzheizung bietet das Burgenland folgende Förderungen.

Sonderförderung „Heizungstausch 2026“

Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) auf eine Wärmepumpe oder ein anderes regeneratives Heizsystem.

  • Die Förderhöhe beträgt 2.000 Euro
  • Für den Einbau einer Warmwasserwärmepumpe in Verbindung mit einer Holz-Zentralheizung gibt es nochmal 300 Euro extra.
  • Für Haushalte, deren Netto-Jahreseinkommen unter 43.000 Euro liegt, gibt es nochmal 500 Euro.

Die Förderung ist mit der Kesseltausch-Förderung des Bundes kombinierbar. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

 

Förderung von nachhaltigen Technologien zur Ökoenergieerzeugung sowie zur Steigerung der Energieeffizienz

Der Einbau von Wärmepumpen wird im Rahmen dieser Förderung wie folgt unterstützt, wenn damit ein mindestens 15 Jahre altes erneuerbares Heizsystem ersetzt wird:

  • Die Förderung für Biomasse-Zentralheizungen beträgt 1.200 Euro
  • Es werden maximal 30% der förderbaren Investitionskosten gefördert

Diese Förderung gilt für einen Neubau und für eine Sanierung (Altbau). Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie hier.

Für den Einbau einer Holzheizung bietet das Land Kärnten folgende Förderungen.

Landesförderung „Sanierung von Eigenheimen und Wohnungen“

Gefördert wird der Heizungstausch (egal ob von fossil oder von erneuerbar) auf eine neue regenerative Heizung mit einem Einmalzuschuss von 3.000 Euro. Für dein Einbau einer Solarthermie-Anlage gibt es 1.500 Euro zusätzlich und für den hydraulischen Abgleich erhält man 200 Euro.

Die Förderung ist kombinierbar mit Bundesförderungen. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet das Land Niederösterreich die „Landesförderung Sanierung Eigenheim“. Alle, die ihr fossiles Heizungssystem durch ein neues klimafreundliches ersetzen, erhalten einen Annuitätenzuschuss von 4 % der förderbaren Sanierungskosten über die Dauer von 10 Jahren zur Unterstützung bei der Rückzahlung eines Bankdarlehens. Der Zuschuss muss nicht zurückbezahlt werden. Nähere Infos gibt es hier.

Für den Einbau einer Holzheizung bietet das Land Oberösterreich folgende Förderung.

Förderprogramm für „Biomasseeinzelanlagen“

Gefördert wird die Umstellung von fossilen auf biogene Brennstoffe und die Erneuerung von zumindest
10 Jahre alten Heizkesseln oder Wärmeerzeugern. Es werden maximal 50 % der förderbaren und anerkennungsfähigen Nettokosten gefördert bei förderbaren Kosten von mindestens 4.400 Euro netto. 

Pellet- und Hackgutheizungen:
Neuanlage/Erneuerung: 1.400 Euro
Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle und Allesbrenner): 2.900 Euro

Scheitholzheizungen:
Neuanlage/Erneuerung: 1.200 Euro
Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle und Allesbrenner): 1.700 Euro

Landwirtschaftlicher Hackgutheizungen:
Neuanlage/Erneuerung: 2.700 Euro
Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle und Allesbrenner): 3.200 Euro

Bonus stromerzeugende Biomasseheizanlagen:
Erhöhungsbeitrag für stromerzeugende Biomasse-Stirling-Heizanlagen: 5.000 Euro
 

Die Förderung ist mit der Bundesförderung kombinierbar. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

Für den Einbau einer qualitativ hochwertigen Biomasse-Zentralheizung bietet das Land Salzburg folgende Förderung:

  • Hackgut-Zentralheizung  
  • Pellets-Zentralheizung oder Scheitholz-Pellets-Kombi-Zentralheizung
  • Scheitholz-Zentralheizung in Kombination mit einem Pufferspeicher

    Die Förderungshöhe beträgt 3.000 Euro.

    Die Landesförderung inklusive Bundesförderung ist auf maximal 75 % der gesamten förderungsrelevanten Brutto-Investitionskosten begrenzt. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle. 

"Förderung des Tausches erneuerbar betriebener Heizungssysteme"

Das Land Steiermark unterstützt mit dieser Förderung den Umstieg von veralteten erneuerbar betriebenen Heizungen auf effizientere erneuerbare Heizungen - insbesondere Biomassekessel und Wärmepumpen.
Die Förderung beträgt max. bis zu 30 % der förderfähigen Investitionskosten.

Die maximale Fördersumme hängt von der bestehenden Heizungsanlage und der neu installierten Technologie ab:

Bestehender Biomassekessel (Pellets, Hackgut, Stückholz)

  • Austausch gegen einen energieeffizienten Biomassekessel: bis zu 3.000 Euro
  • Austausch gegen eine energieeffiziente Wärmepumpe: bis zu 1.500 Euro

Bestehende Wärmepumpe

  • Austausch gegen einen energieeffizienten Biomassekessel: keine Förderung
  • Austausch gegen eine energieeffiziente Wärmepumpe: bis zu 1.500 Euro

Informationen und Details finden Sie hier.

Für den Einbau eine Holzheizung bietet das Land Tirol folgende Förderungen.

Förderungen im Rahmen der Tiroler Wohnhaussanierung

Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) auf eine Holzheizung (Pellet-, Stückholz-, Hackgut- oder Kombikessel) oder eine Wärmepumpe.

  • Ein Einmalbonus für ein klimafreundliches Heizsystem in Höhe von 3.000 Euro
  • Zusätzliche Förderung „Biomasseanlagen, Wärmepumpen“ mit 25% der max. förderungsfähigen Investitionskosten
  • Das Gebäude muss älter als 10 Jahre sein

Die Förderung ist kombinierbar mit den Bundesförderungen. Für den Umstieg von Öl auf Pellets erhalten Sie somit beispielsweise bei max. förderungsfähigen Investitionskosten von 24.000 Euro eine Landesförderung von gesamt 9.000 Euro. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

„Energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen“ im Rahmen der Tiroler Wohnbauförderung

Im Rahmen der Wohnbauförderungsrichtlinie werden Holzheizungen und weitere Heizsysteme gefördert. Für den Einbau einer Holzheizung bekommt man vier Punkte, weitere Punkte bekommt man beispielsweise für den Einbau einer Komfortlüftung, die Verbesserung der Energieeffizienz usw. Die Höhe des Zuschusses ergibt sich aus der Gesamtzahl der Punkte multipliziert mit der förderbaren Gebäudenutzfläche.

Diese Förderung gilt für einen Neubau und für eine Sanierung (Altbau). Sie ist jedoch nicht kombinierbar mit einer Bundesförderung oder anderen Landesförderungen. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

Für den Einbau einer Holzheizung bietet das Land Vorarlberg folgende Förderung.

Förderung „Energieförderung Richtlinie 2025“

Gefördert wird der Einbau einer Holzheizung (Pellet-, Stückholz-, Hackgut- oder Kombikessel) oder eines anderen regenerativen Heizsystems bei Gebäuden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Für den Ersatz eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) gibt es einen Bonus obendrauf:

  • Die Basisförderung für Holzheizungen beträgt 2.000 Euro bzw. maximal 25 % der förderfähigen Kosten
  • Für den Ersatz eines fossilen Heizsystems gibt es einen Bonus von 1.000 Euro zusätzlich.
  • Förderungen für Gebäude mit mehreren Wohneinheiten sind auch möglich (andere Beträge)
  • Im Einzugsgebiet einer qualitätsgesicherten Nahwärme sind ausschließlich Anschlüsse an Nahwärmenetzte förderbar (Ausnahmen in Bezug auf Anschlusszeitpunkt und Lebenszyklus-Vollkosten sind möglich)

Die Kombination mit der einkommensunabhängigen Förderung des Bundes „Kesseltausch 2026“ ist zulässig.

Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

Für den Einbau einer Holzheizung bietet die Stadt Wien folgende Förderung.

Förderung „Errichtung und Umstellung/Nachrüstung vorhandener Heizanlagen“

Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) auf eine Holzheizung (Pellet-, Stückholz-, Hackgut- oder Kombikessel) oder andere regenerative Heizsysteme.

  • Förderung der Umstellung mit 35% der förderungsfähigen Kosten
  • Die maximale Fördersumme beträgt 8.000 Euro
  • Das Gebäude muss mindestens 20 Jahre alt sein
  • Die Förderung gilt für Holzheizungen nur außerhalb des Fernwärmeversorgungsgebietes

Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.

Weitere Fördermöglichkeiten für Holzheizungen*

Förderungen von Gemeinden und Städten

Neben den oben angeführten Bundes- und Landesförderungen bekommen Sie in Österreich für Ihre Holzheizung vielfach auch eine Förderung von Ihrer Gemeinde. Vor allem dann, wenn Sie damit ein fossiles Heizsystem ersetzen. In diesem Fall ist die Förderung sogar meist mit den Bundes- und Landesförderungen kombinierbar – also ein zusätzlicher Anreiz, um sich für eine neue Heizung zu entscheiden. Fragen Sie am besten bei Ihrer Gemeinde nach.

 

* Alle Angaben ohne Gewähr. Laut Förderrichtlinien Bund und Länder. Stand Januar 2026.

Förderungen für Unternehmen, Vereine, landwirtschaftliche Betriebe und Gemeinden

Auch für Unternehmen, Vereine und landwirtschaftliche Betriebe lohnt es sich, nach einer möglichen Holzheizungs-Förderung Ausschau zu halten. Informieren Sie sich am besten bei der Landesförderstelle oder beim HSH-Installateur in Ihrer Nähe.

Was ist zu beachten, bevor ich eine Förderung für meine Holzheizung beantrage?

Die Wahl des Heizsystems

Die wichtigste Frage ist, ob und welche Holzheizung die richtige Heizung für Ihr Gebäude ist. Die Antwort auf diese Frage liefert Ihnen der HSH-Installateur und unser Online-Heizungsplaner. Er zeigt Ihnen, welche Holzheizung für welches Gebäude gut oder weniger gut passt und wie umwelt- bzw. geldbörserlfreundlich sie ist.

Förderkompass: Hier finden Sie alle Förderungen für Ihr Bundesland

Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.

HSH-FÖRDERKOMPASS HERUNTERLADEN

Was bei einem Heizungstausch zu beachten ist

Wenn Sie Ihre alte Heizung durch eine neue, umweltfreundliche Holzheizung ersetzen möchten, gibt es neben der Förderung wichtige Themen zu beachten. Wie lange ist die Vorlaufzeit? Wieviel Platz brauche ich im Gebäude? Wann ist es überhaupt sinnvoll die alte Heizung zu erneuern? Das sind allesamt Fragen, die Sie sich am besten vor der Förderung stellen sollten. Einige wertvolle Antworten bekommen Sie in unserer Rubri Heizungstausch: die wichtigsten Fragen zur Heizungssanierung im Altbau sowie im Artikel Von Gas- und Ölheizung auf Pellets umrüsten.

ONLINE-HEIZUNGSPLANER: Finden Sie heraus, welche Heizung ideal zu Ihrem Zuhause passt

Individuell, herstellerunabhängig und ohne Registrierung finden Sie heraus, ob und welche Wärmepumpen sich für Ihr Gebäude eignen. Klicken Sie sich einfach durch unseren Online-Heizungsplaner. Er gibt Ihnen einen guten Überblick über Möglichkeiten, Kosten (Investitions- und Betriebskosten) und Umweltfreundlichkeit. Außerdem informiert er Sie über Vorteile und mögliche Nachteile der Heizsysteme.

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Fachkundige Beratung

Die Zeit ist günstig für den Ersatz Ihrer fossilen Heizung durch eine Holzheizung. Dennoch ist die Abwicklung der Förderungen nicht immer ganz einfach. Auch bei der Auswahl der Produkte und der technischen Umsetzung ist fachkundiger Rat gefragt, um am Ende nicht ohne eine Förderung dazustehen. Der HSH-Installateur in Ihrer Nähe unterstützt Sie gerne und bietet Ihnen in Sachen Förderung, Planung und Umsetzung ein komplettes Sorglos-Paket.

Macht eine Kombination mit Solarthermie und/oder Photovoltaik Sinn?

Die CO2-freie und kostenlose Sonnenenergie als Heizungsunterstützung oder für die Warmwasserbereitung zu nutzen, macht fast immer Sinn. Vor allem bei einer Kombination mit Solarthermie können Sie im Sommer und in der Übergangszeit viel Geld sparen. Vielfach kann Sie Ihre Holzheizung in dieser Zeit ausgeschaltet bleiben, was wiederum eine längere Lebensdauer und mehr Komfort mit sich bringt. Zudem gibt es ebenfalls großzügige Solarthermie-Förderungen und Photovoltaik-Förderungen. Am besten funktioniert das Zusammenspiel, wenn man sich bereits in der Planung Gedanken macht. Auch dafür ist der HSH-Installateur in jedem Fall der richtige Ansprechpartner.

HEIZUNGSFÖRDERUNGEN: Die wichtigsten Heizungsförderungen im Überblick

Sie überlegen den Einbau einer neuen Heizung und möchten sich über mögliche Förderungen in Österreich informieren? Wir bieten Ihnen einen Überblick darüber, wie hoch in Ihrem Bundesland die Förderung für Ihre neue Wärmepumpe, Pelletheizung, Solarthermieanlage, Stückholzheizung, Photovoltaikanlage oder Hackgutheizung ist.

Heizungsförderungen im Überblick

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