Daham bei Familie Kaufmann
Gas raus, Umweltwärme rein: Ein energieeffizientes Sanierungsprojekt mit Luftwärmepumpe und…
Mehr dazuVor der Installation einer Wärmepumpe lohnt es sich eine Förderung zu beantragen. In Österreich fördern nämlich sowohl Bund als auch Bundesländer den Einbau von Wärmepumpen. Hier bekommen Sie einen Überblick.
Wärmepumpen nutzen in der Luft, im Erdreich oder im Grundwasser gespeicherte Wärme zum Heizen von Gebäuden und zum Erwärmen von Brauchwasser. Sie zählen zu den Erneuerbaren Energieformen. Deshalb bieten sowohl der Bund als auch die Bundesländer attraktive örderungen, vor allem beim Umstieg von fossilen Heizsystemen wie Gas- und Ölheizungen sowie von Elektrodirektheizungen.
Der Bund bietet für Ihre Wärmepumpe eine Förderung, wenn Sie damit Ihr bestehendes Heizsystem ersetzen. Dafür werden bis zu 100% der Umstellungskosten gefördert. Alle Förderungen gelten gleichermaßen für Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen, die für die Beheizung des Gebäudes über eine wassergeführte Wärmeverteilung verwendet werden. Der Bund bietet folgende Förderungen:
Für 2026 ist diese Bundesförderung ausgeschöpft und sie wird ab Januar 2027 wieder verfügbar sein. Bis dahin lohnt es sich aber, mit dem HSH-Installateur in Kontakt zu treten um bereits jetzt alles vorzubereiten.
Die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ richtet sich an Haushalte, die ein bestimmtes monatliches Einkommen unterschreiten. Für den Tausch eines fossilen Heizsystems gegen eine Holzheizung oder andere klimafreundliche Heizsysteme erhält man 100 % der Umstellungskosten gefördert. Wie hoch die Einkommensgrenze ist, hängt von der Anzahl und dem Alter der Personen ab, die im Haushalt gemeldet sind. Ein Haushalt mit einer Person wird mit 100% gefördert, wenn ihr Einkommen bis zu 1.867 Euro pro Monat beträgt. Bei Mehrpersonenhaushalten erhöht sich diese Grenze je Erwachsenen um den Faktor 0,5 und je Kind um 0,3. Ein paar weitere Beispiele für verschiedene Haushaltsgrößen folgen (als Kinder gelten Personen < 14 Jahre):
Als Einkommen gelten alle jährlichen Einkommen der erwachsenen Personen im Haushalt dividiert durch zwölf. Die Prüfung der Einkommensgrenze wird von der jeweiligen Landesförderstelle durchgeführt. Als Nachweise können Sie auch eine gültige Bestätigung über den Bezug einer Sozialhilfe, einer GIS-Befreiung und in einigen Bundesländern einer erhaltenen Wohnbeihilfe vorlegen.
Die maximal förderbaren Kosten für den Umstieg auf Ihre neue Wärmepumpe fallen wie folgt aus:
Etwaige darüberhinausgehende Kosten werden aus Eigenmitteln finanziert.
Für die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ sind bei Wärmepumpen zudem noch folgende Punkte zu beachten:
Sollten Sie Interesse an der Förderung haben, kontaktieren Sie am besten den HSH-Installateur in der Nähe. Er geht mit Ihnen die einzelnen Schritte durch und kann Ihnen auch einen Energieberater empfehlen, den Sie für die Einreichung benötigen. Details gibt es auch bei der Förderstelle unter www.sauber-heizen.at.
Für 2026 ist diese Bundesförderung ausgeschöpft und sie wird ab Januar 2027 wieder verfügbar sein. Bis dahin lohnt es sich aber, mit dem HSH-Installateur in Kontakt zu treten um bereits jetzt alles vorzubereiten.
Kommt für Ihren Haushalt die Förderung „Sauber Heizen für Alle“ nicht in Frage, bietet der Bund die Kesseltausch-Förderung. Für das Umrüsten von einer Elektro- oder Ölheizung sowie von einem Kohle/Koks-Allesbrenner auf eine Wärmepumpe erhält man mit dieser Förderung für eine Wärmepumpe 7.500 Euro. Für eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung gibt es einen Bohrbonus von 5.000 Euro. Für die glichzeitige Errichtung einer Solarthermie-Anlage erhalten Sie zusätzlich einen Solarbonus von 2.500 Euro. Die Förderung ist zudem kombinierbar mit den meisten Landesförderungen. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt Übersicht der Bundesland-Förderungen.
Folgendes gilt es bei der Kesseltausch-Förderung für Wärmepumpen zu beachten:
Kontaktieren Sie am besten vor der Registrierung den HSH-Installateur in Ihrer Nähe. Er bespricht mit Ihnen den Ablauf und gibt Ihnen alle nötigen Infos. Nach der Registrierung sind die Fördermittel für Sie reserviert und Sie haben 9 Monate Zeit für den Heizungstausch. Weitere Details gibt es auch bei der Förderstelle unter www.sanierungsoffensive.gv.at.
Ausgaben für den Austausch eines fossilen durch ein klimafreundliches Heizungssystem können zusätzlich zur Förderung im Steuerausgleich als Sonderausgaben im Wege eines „Öko-Sonderausgabenpauschales“ berücksichtigt werden. Insgesamt sind das 400 Euro jährlich für 5 Jahre nach dem Kesseltausch (also gesamt 2.000 Euro). Details gibt es beim Bundesministerium für Finanzen.
Die Förderungen gelten übrigens auch für Stückholz-, Hackgut- oder Pelletheizungen. Details zu Förderungen für eine neue Holzheizung haben wir im verlinkten Beitrag für Sie zusammengefasst.
Auch die Bundesländer fördern den Einbau von Wärmepumpen und anderen regenerativen Heizsystemen. Zudem sind die Förderungen vielfach mit den Bundesförderungen kombinierbar. So kommen auch heuer ganz schöne Summen für den Einbau einer Wärmepumpe zusammen – vor allem beim Heizungstausch im Altbau.
Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet das Burgenland folgende Förderungen.
Sonderförderung „Heizungstausch 2026“
Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) auf eine Wärmepumpe oder ein anderes regeneratives Heizsystem.
Die Förderung ist mit der Kesseltausch-Förderung des Bundes kombinierbar. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
Förderung von nachhaltigen Technologien zur Ökoenergieerzeugung sowie zur Steigerung der Energieeffizienz
Der Einbau von Wärmepumpen wird im Rahmen dieser Förderung wie folgt unterstützt, wenn damit ein mindestens 15 Jahre altes erneuerbares Heizsystem ersetzt wird:
Diese Förderung gilt für einen Neubau und für eine Sanierung (Altbau). Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie hier.
Für den Einbau einer Wärmepumpe& bietet das Land Kärnten folgende Förderungen.
Landesförderung „Sanierung von Eigenheimen und Wohnungen“
Gefördert wird der Heizungstausch (egal ob von fossil oder von erneuerbar) auf eine neue regenerative Heizung mit einem Einmalzuschuss von 3.000 Euro. Für dein Einbau einer Solarthermie-Anlage gibt es 1.500 Euro zusätzlich und für den hydraulischen Abgleich erhält man 200 Euro.
Die Förderung ist kombinierbar mit den Bundesförderungen. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet das Land Niederösterreich die „Landesförderung Sanierung Eigenheim“. Alle, die ihr fossiles Heizungssystem durch ein neues klimafreundliches ersetzen, erhalten einen Annuitätenzuschuss von 4 % der förderbaren Sanierungskosten über die Dauer von 10 Jahren zur Unterstützung bei der Rückzahlung eines Bankdarlehens. Der Zuschuss muss nicht zurückbezahlt werden. Nähere Infos gibt es hier.
Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet das Land Oberösterreich folgende Förderung.
Förderprogramm für Wärmepumpen.
Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems auf eine Wärmepumpe.
Die Förderung ist mit der Bundesförderung kombinierbar. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
Gefördert wird der Einbau einer qualitativ hochwertigen Wärmepumpe (Wasser/Wasser, Sole/Wasser, Luft/Wasser, etc.). Die Landesförderung ist auf maximal 40 % bzw., inklusive der Bundesförderung auf maximal 75 % der förderungsrelevanten Brutto-Investitionskosten begrenzt.
Die Förderungshöhe beträgt 3.000 Euro.
Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
"Förderung des Tausches erneuerbar betriebener Heizungssysteme"
Das Land Steiermark unterstützt mit dieser Förderung den Umstieg von veralteten erneuerbar betriebenen Heizungen auf effizientere erneuerbare Heizungen - insbesondere Biomassekessel und Wärmepumpen.
Die Förderung beträgt max. bis zu 30 % der förderfähigen Investitionskosten.
Die maximale Fördersumme hängt von der bestehenden Heizungsanlage und der neu installierten Technologie ab:
Bestehender Biomassekessel (Pellets, Hackgut, Stückholz)
Bestehende Wärmepumpe
Informationen und Details finden Sie hier.
Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet das Land Tirol folgende Förderungen.
Förderungen im Rahmen der Tiroler Wohnhaussanierung
Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) auf eine Wärmepumpe oder Biomasseheizungen.
Die Förderung ist kombinierbar mit den Bundesförderungen. Für den Umstieg von Gas auf eine (Luft-)Wärmepumpe erhalten Sie somit beispielsweise bei einer max. förderfähigen Investitionskosten von 21.300 Euro eine Landesförderung von gesamt 8.325 Euro. Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
„Energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen“ im Rahmen der Tiroler Wohnbauförderung
Im Rahmen der Wohnbauförderungsrichtlinie werden Wärmepumpen und weitere Heizsysteme gefördert. Für den Einbau einer Wärmepumpe bekommt man vier Punkte, weitere Punkte bekommt man beispielsweise für den Einbau einer Komfortlüftung, die Verbesserung der Energieeffizienz usw. Die Höhe des Zuschusses ergibt sich aus der Gesamtzahl der Punkte multipliziert mit der förderbaren Gebäudenutzfläche.
Diese Förderung gilt für einen Neubau und für eine Sanierung (Altbau). Sie ist jedoch nicht kombinierbar mit einer Bundesförderung oder anderen Landesförderungen.
Haushalte, die (einkommensabhängig) keinen Anspruch auf Wohnbauförderung haben, können eine
Energieförderung für die Nutzung klimafreundlicher Umweltwärme beantragen:
(Private Bauherren können um Landesförderung für Eigenheime mit bis zu zwei Wohnungen ansuchen.)
Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet das Land Vorarlberg folgende Förderung.
Förderung „Energieförderung Richtlinie 2026“
Gefördert wird der Einbau einer Wärmepumpe oder eines anderen regenerativen Heizsystems bei Gebäuden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Für den Ersatz eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung) gibt es einen Bonus obendrauf:
Die Kombination mit der einkommensunabhängigen Förderung des Bundes „Kesseltausch 2026“ ist zulässig.
Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
Für den Einbau einer Wärmepumpe bietet die Stadt Wien folgende Förderung.
Förderung „Errichtung und Umstellung/Nachrüstung vorhandener Heizanlagen“
Gefördert wird der Umstieg eines fossilen Heizsystems (Öl, Gas, Allesbrenner, Stromdirektheizung auf eine Wärmepumpe oder andere regenerative Heizsysteme.
Nähere Infos zu den Kriterien und dem Einreichverfahren finden Sie bei der Landesförderstelle.
Neben den oben angeführten Bundes- und Landesförderungen bekommen Sie in Österreich für Ihre Wärmepumpe vielfach auch eine Förderung von Ihrer Gemeinde. Vor allem dann, wenn Sie damit ein fossiles Heizsystem ersetzen. In diesem Fall ist die Förderung sogar meist mit den Bundes- und Landesförderungen kombinierbar – also ein zusätzlicher Anreiz, um sich für eine neue Heizung zu entscheiden. Fragen Sie am besten bei Ihrer Gemeinde nach.
Wärmepumpen nutzen neben der Umweltenergie auch elektrischen Strom für die Wärmeerzeugung. Darum werden Wärmepumpen mitunter auch von den jeweiligen Landesenergieversorgern gefördert. Das ist jedoch meist an eine längerfristige Vertragsbindung und andere Bedingungen geknüpft.
Auch für Unternehmen, Vereine und landwirtschaftliche Betriebe lohnt es sich, nach einer möglichen Wärmepumpen-Förderung Ausschau zu halten. Informieren Sie sich am besten bei der Landesförderstelle oder beim HSH-Installateur in Ihrer Nähe.
* Alle Angaben ohne Gewähr. Laut Förderrichtlinien Bund und Länder. Stand Januar 2026.
Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.
HSH-FÖRDERKOMPASS HERUNTERLADENDie wichtigste Frage ist, ob und welche Wärmepumpe die richtige Heizung für Ihr Gebäude ist. Die Antwort auf diese Frage liefert Ihnen der HSH-Installateur und unser& Online-Heizungsplaner. Wenn Sie sich schon sicher sind, dass es eine Wärmepumpe sein soll, finden Sie in unserem Wärmepumpen-Vergleich einen guten Überblick über die Vorteile und optimalen Anwendungsgebiete der einzelnen Wärmepumpen-Technologien.
Individuell, herstellerunabhängig und ohne Registrierung finden Sie heraus, ob und welche Wärmepumpen sich für Ihr Gebäude eignen. Klicken Sie sich einfach durch unseren Online-Heizungsplaner. Er gibt Ihnen einen guten Überblick über Möglichkeiten, Kosten (Investitions- und Betriebskosten) und Umweltfreundlichkeit. Außerdem informiert er Sie über Vorteile und mögliche Nachteile der Heizsysteme.
Online-Heizungsplaner ausprobierenDie Zeit ist günstig für den Ersatz Ihrer fossilen Heizung durch eine Wärmepumpe. Dennoch ist die Abwicklung der Förderungen nicht immer ganz einfach. Auch bei der Auswahl der Produkte und der technischen Umsetzung ist fachkundiger Rat gefragt, um am Ende nicht ohne eine Förderung dazustehen. Der HSH-Installateur in Ihrer Nähe unterstützt Sie gerne und bietet Ihnen in Sachen Förderung, Planung und Umsetzung ein komplettes Sorglos-Paket.
Auch diese Frage sollte man sich stellen, bevor man mit dem Projekt beginnt. Eine Kombination mit Solarthermie oder Photovoltaik reduziert den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe und trägt zu einer höheren Lebensdauer bei. Zudem gibt es ebenfalls großzügige Solarthermie-Förderungen und Photovoltaik-Förderungen. Am besten funktioniert das Zusammenspiel, wenn man sich bereits in der Planung Gedanken macht. Auch dafür ist der HSH-Installateur in jedem Fall der richtige Ansprechpartner.
Sie überlegen den Einbau einer neuen Heizung und möchten sich über mögliche Förderungen in Österreich informieren? Wir bieten Ihnen einen Überblick darüber, wie hoch in Ihrem Bundesland die Förderung für Ihre neue Wärmepumpe, Pelletheizung, Solarthermieanlage, Stückholzheizung, Photovoltaikanlage oder Hackgutheizung ist.
Übersicht aller HeizungsförderungenJetzt unter hundert regionalen Spezialisten für umweltfreundliche Heizungen, sparsame Energietechnik und stilvolle Bäder wählen.
Zur Suche