Durch die Einbindung von zwei Speichern kann die Effizienz des Gesamtsystems zusätzlich gesteigert werden. Scheint viel Sonne und sind die Erträge der Solaranlage hoch, wird die Wärme direkt zur Erhitzung des Wassers im 850-l-Hygienespeicher (Solar-Schichtspeicher mit Frischwassermodul zur hygienischen Warmwasserbereitung) genutzt. Die Energie für das Warmwasser mit ca. 52 °C wird aus dem obersten Bereich des Speichers bezogen, der bei Bedarf per Wärmepumpe nachgeheizt wird.
Steht hingegen nur wenig Solarenergie zur Verfügung, wird sie in einen 800-l-Solespeicher geschickt und zur Vorwärmung der Sole für die Erdwärmepumpe genutzt. Die Temperatur in diesem Speicher ist niedriger als jene im Hygienespeicher. Hier fließen auch mehrere Wärmeströme zusammen: die Energie, die vom Ringgrabenkollektor kommt, die Wärme aus dem Rücklauf von der Fußbodenheizung und Solarerträge werden vermischt. Die Temperatur der Sole, die an die Erdwärmepumpe geschickt wird, wird durch die Temperatur im Solespeicher angehoben – und damit die Leistungszahl gesteigert. Das Wärmepumpengerät muss also weniger arbeiten.