Pfarre St. Georgen im Pinzgau
Eine Kirche voll Bioenergie: Die Kirche St. Georgen im Pinzgau, Pfarrhaus, Büros und eine Wohnung…
Mehr dazuMit der Erfindung der Hackgutheizung vor etwa 30 Jahren begann die Ära der automatischen Holzheizungen. Heute sind Hackschnitzelheizsysteme in jeder Hinsicht optimierte Kraftpakete.
Noch bevor Pelletsheizungen den Siegeszug in unsere Heizkeller antraten, wurden bereits vollautomatische Heizungen mit klein gehacktem Holz und Rinde direkt aus dem eigenen Wald oder vom benachbarten Forstwirt betrieben. Die heutigen Hackgutkessel können in der Regel auch wahlweise mit Holzpellets betrieben werden, allerdings liegen dabei die Heizkosten im Vergleich zum Hackgutbetrieb deutlich höher.
Restholz für die thermische Verwertung ist – besonders im ländlichen Bereich – in hohem Maß vorhanden. Minderwertige Holzbloche, Schwachholz aus der Durchforstung von Jungwäldern, bei der Landschaftspflege anfallendes Holz aus Auen, Hecken und Straßenrainen, aber auch Restholz aus Sägewerken bilden die Grundlage. Beim Zerkleinern mit mobilen Hackgeräten kann so ein wertvoller Rohstoff gewonnen werden, der direkt in der umgrenzenden Region Verwendung findet.
Für eine gute Brennstoffausnutzung darf nicht „wild drauflos geheizt“ werden. Die Hackgutheizung sorgt für einen geregelten Abbrand, indem sie die wesentlichen Parameter über die Kesselsteuerung regelt (aktueller Wärmebedarf, Heizwasser-, Abgas- und Außentemperatur, Restsauerstoff, Zugverhältnisse u. a.).
Die moderne Feuerungstechnik vollzieht den Verbrennungsvorgang in aufeinanderfolgenden Zonen. Das Ergebnis ist nicht nur eine höhere Effizienz, sondern auch eine deutlich sauberere Verbrennung.
Die Hackschnitzelheizung kann verschiedene Brennstoffe erkennen und darauf abgestimmt Zuführungsmenge und Steuerungsparameter einrichten. Damit ist der optimale Wirkungsgrad bei den verschiedenen Holzarten und unterschiedlichen Trockengraden gesichert.
Schon mit wenigen Millimetern Aschebelag auf den Wärmetauscherflächen sinkt der Wirkungsgrad um 25 Prozent. Die vollautomatische Reinigung lässt es erst gar nicht soweit kommen.
Die Leistung von Hackgutkesseln beginnt bei ca. 15 kW und reicht bis in den Megawattbereich. Durch das hohe Leistungsvermögen und den Platzbedarf für die Lagerung des Hackguts ist die Hackgutheizung keine typische Lösung für ein Einfamilienhaus. In vielen Fällen sind mehrere Gebäude zu beheizen, die von einem zentralen Heizhaus mit Energie versorgt werden. Diese sogenannten Mikronetze können sich auf zwei bis drei Wohnhäuser erstrecken, aber auch ganze Siedlungen oder größere Betriebsareale umfassen. Die Verbindung wird durch isolierte Fernwärmerohre hergestellt.
Wir HSH-Installateure setzen aus Überzeugung auf die Qualitätsheizkessel und -komponenten unserer Lieferantenpartner; weil wir grundsätzlich nur hochwertige Hackgutkessel, Befüll- und Entnahmesysteme verbauen, die einen einwandfreien und effizienten Betrieb gewährleisten. Damit Sie lange Freude an Ihrer Hackgutanlage haben.
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