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Umweltfreundliche Heizvarianten im Überblick

Welche Heizung passt zu Ihnen?

Mit unserem rot-heiss-roten Online-Heizungsplaner finden Sie einfach und superschnell heraus, welche Heizung ideal zu Ihrem Zuhause passt. Außerdem hier für Sie: die wichtigsten nachhaltigen Heizvarianten im Überblick – von Wärmepumpen über Pellets-, Stückholz- und Hackgutheizungen bis hin zur thermischen Solaranlage.

Soll eine neue Heizung ins Haus, poppen viele Fragen auf: Wie gehen wir’s an? Welche Heizung passt am besten? Was kostet sie in der Anschaffung? Wie hoch sind die Betriebskosten? Funktioniert sie vollautomatisch? Ist sie umweltfreundlich? Wer kann sie installieren? Antworten auf diese und noch viele andere Fragen gibt unser Online-Heizungsplaner. Tippen Sie einfach ein paar Eckdaten zu Ihrem Haus ein und schon wirft er Ihnen mehrere passgenaue Heizvarianten aus, gereiht nach Kosten, Umweltfreundlichkeit und Benutzerwünschen.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen rund um Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallationen, Erneuerbare Energie oder die Förderungen dazu? Wir von HSH haben die Antworten und sind ganz in Ihrer Nähe, an 100 Standorten in ganz Österreich. Rufen Sie uns einfach an oder schauen Sie auf unserer Website oder gleich direkt bei uns vorbei. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. 

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Umweltfreundliche Heizvarianten im Schnellüberblick

Heizsysteme gibt es viele, aber welches passt? Hier haben wir für Sie die wichtigsten umweltfreundlichen Heizvarianten überblicksmäßig zusammengefasst.

Mit Wärmepumpen holen Sie sich Umweltwärme vollautomatisch ins Haus. Dabei gewinnt die Wärmepumpe die in der Natur gespeicherte Sonnenenergie aus der Erde, aus dem Grundwasser oder aus der Luft und nutzt sie für Heizung und Warmwasserbereitung. Je nachdem, aus welcher Quelle die Wärmepumpe die Energie bezieht, sprechen wir von Erdwärmepumpen, Grundwasserwärmepumpen oder Luftwärmepumpen. Jede von ihnen arbeitet vollautomatisch, was ihren Betrieb auch so komfortabel macht. Die Geräte, die im Haus aufgestellt werden, sind in der Regel so groß wie eine Tiefkühltruhe. Man spart sich Brennstofflager, Heizraum und Kamin. Die Umweltenergie wird über Erdkollektoren, Grundwassersonden oder Außeneinheiten (Luftwärmepumpe) gewonnen. Die Wärmepumpe „pumpt“ diese Umweltwärme auf ein höheres Niveau, sodass sie zum Heizen und für Warmwasser verwendet werden kann. Dazu braucht sie allerdings elektrischen Strom (am besten Ökostrom) – ohne den läuft gar nichts.

Wärmepumpen eignen sich im Grunde gut für den Heizungstausch in sanierten Gebäuden – also für energieeffiziente Gebäude mit niedrigem Heizwärmebedarf. Die Wärmeverteilung erfolgt idealerweise über Flächenheizungen (Fußboden- und Wandheizungen). Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, damit die Stromkosten nicht zu hoch werden. In unserem Artikel: Die Wärmepumpe als Alternative im Altbau gehen wir noch detaillierter auf die Heizungssanierung mit der Wärmepumpe ein. Weitere Details und Spezialartikel finden Sie auch in unserer Rubrik Heizen mit Wärmepumpen.

Wenn Sie Wert auf umweltfreundliche Wärme, vollautomatischen Komfort und hohe Effizienzwerte (um 95 %) legen, werden Sie an einer Pelletsheizung Ihre helle Freude haben. Die aus Holzresten der Sägewerke gepressten Pellets haben sehr gute Heizwerte und stecken voll erneuerbarer Energie. Sie sind weitaus günstiger als fossile Brennstoffe, regional verfügbar und verbrennen CO2-neutral. Der Platzbedarf für die Pelletsheizung und die Lagerung ist überschaubar. Von der Zündung über die Verbrennung und Temperaturregelung bis hin zur Reinigung läuft alles automatisch. Nur den Aschenbehälter muss man zwei- bis dreimal pro Heizsaison entleeren. Ein zusätzliches, regionales Plus: Nicht nur die Pellets, sondern auch die hocheffizienten Pelletskessel, die wir HSH-Installateure empfehlen, sind made in Austria.

Eine Pelletsheizung kann in Häusern aller Energieklassen eingesetzt werden. Will man seinen alten Ölkessel durch einen modernen Biomassekessel ersetzen, ist der Pelletskessel eine sehr gute Wahl. Wird nämlich nur der Kessel getauscht, benötigt der HSH-Installateur für die Installationsarbeiten vor Ort im Schnitt gerade mal drei Tage. Hier finden Sie noch mehr Details rund um das Heizen mit Pellets.

Moderne Stückholzheizungen (Holzvergasersysteme) sind kraftvolle, effiziente, umweltfreundliche und sehr kostengünstige Heizsysteme, die auch in der Heizungssanierung ;immer wieder zum Einsatz kommen. Denn Stückholz zählt zu den günstigsten Brennmaterialien in unseren Breiten und wird wunderbar regional von den österreichischen Forstwirten ins Haus geliefert. Zwar muss man die Brennkammer händisch befüllen, allerdings sind die neuen Systeme schon so effizient, dass man auch an sehr kalten Wintertagen nur ein- bis zweimal pro Tag nachlegen muss. Die Wärme wird nämlich in einem Pufferspeicher zwischengelagert und abgerufen, wenn sie gebraucht wird.

Eine Stückholzheizung passt dabei in fast jedes Ein- oder Zweifamilienhaus; sie kann bei allen Energieklassen eingesetzt werden, die über Niedrigstenergieniveau liegen.

Mehr Details rund um das Heizen mit Stückholz.

Eine Hackgutheizung passt gut zu Ihrem Zuhause, wenn Sie viel Heizenergie benötigen, reichlich Platz für die Hackgutlagerung haben und vielleicht auch noch über Hackgut aus Ihrer eigenen Land- bzw. Forstwirtschaft verfügen.

Hackgutheizungen sind leistungsstark und arbeiten vollautomatisch. Dabei ist Hackgut sehr günstig und preisstabil. Wer schon einmal ein Hackschnitzellager gesehen hat, weiß aber auch, dass diese Form der Biomasse sehr voluminös ist; Hackgut braucht mehr Lagerplatz als andere Holzbrennstoffe.

Die Technik moderner Hackgutanlagen ist übrigens in jeder Hinsicht optimiert: Zündung, Materialdosierung, Verbrennungssteuerung, Reinigung von Brennraum und Wärmetauscher, Entaschung – alles funktioniert automatisch. Die Verbrennung verläuft hocheffizient mit geringsten Emissionen.

Hackgutanlagen werden vor allem beim Heizungstausch in landwirtschaftlichen Betrieben, Gewerbebetrieben, Häusern und Höfen mit hohem Heizwärmebedarf oder für regionale Mikronetze eingesetzt.

Mehr Details rund um das Heizen mit Hackgut.

Fragen Sie unbedingt nach, ob Sie Ihr Haus an ein Nahwärme- bzw. Fernwärmenetz anschließen lassen können. Wenn die Wärme des Heizwerks aus erneuerbaren Quellen stammt (z. B. Biomasse oder Abwärme), können wir Ihnen diese Heizvariante wärmstens empfehlen.

Zwar sind die Betriebskosten etwas höher als bei manchen anderen Heizsystemen, die erneuerbare Nah- bzw. Fernwärme bietet aber viele andere Vorteile: der CO2-Ausstoß ist sehr niedrig, ebenso die Investitionskosten. Der Platzbedarf im Gebäude ist minimal. Das System arbeitet vollautomatisch, wird über Fernwartung überwacht und hat eine sehr hohe Lebensdauer. Dazu ist es sowohl für Heizkörper als auch für Fußbodenheizungen geeignet. Außerdem bleibt viel Wertschöpfung im Land – weil sowohl Brennstoff als auch Technologie aus Österreich stammen.

Nahwärme passt gut für Häuser mit einem Heizwärmebedarf über 5 kW. Ist der Heizwärmebedarf niedriger, sind die Wärmeverluste bei der Übertragung und der administrative Aufwand für den Wärmeversorger in der Regel zu groß – dann rentiert sich der Anschluss in aller Regel nicht.

Egal für welches Hauptheizsystem Sie sich in der Sanierung entscheiden: Das Einbinden einer thermischen Solaranlage für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung macht Ihr Gesamtheizsystem noch effizienter und nachhaltiger. Solaranlagen lassen sich bestens mit Wärmepumpen und Biomasseheizungen (Pellets-, Stückholz- und Hackgutheizungen) kombinieren.

Dabei sorgt die Solaranlage im Sommer für heißes Brauchwasser. Die Hauptheizung kann abgedreht bleiben, was den Kessel schont und seine Lebensdauer erhöht. Im Winter und vor allem in der Übergangszeit entlastet die Solaranlage zudem das Hauptheizsystem und spart somit Brennstoff bzw. Strom (Wärmepumpe).

Da Solaranlagen die Wärmeenergie der Sonne direkt nutzbar machen, sind sie besonders kostengünstig und umweltfreundlich. Sie liefern wunderbar nachhaltige und kostenlose Sonnenenergie frei Haus und sind der Inbegriff von ururenkelgerechter Energiegewinnung.

Mehr Details und Spezialartikel rund um Solaranlagen und Solarthermie.

Weitere Heizsysteme berücksichtigen wir in unserem Online-Heizungsplaner.

Ein Online-Heizungsplaner-Praxisbeispiel aus Vorarlberg

Flüssiggas raus aus dem Bergbauernhaus

Caroline Mark aus Wald am Arlberg stand 2018 vor vielen Fragen, als sie die Renovierung ihres denkmalgeschützten Bauernhauses aus dem Jahr 1578 plante. Es sollte äußerst behutsam renoviert und mit einem Zubau erweitert werden. Schließlich ist das Haus eines der ältesten Gebäude des Ortes im malerischen Klostertal. Der Plan war es, Altes mit Neuem zu kombinieren und dadurch ein einzigartiges Flair erlebbar zu machen. Doch welches Heizsystem sollte hier Platz finden? Die alte Flüssiggasheizung musste jedenfalls einer umweltfreundlichen Variante weichen – so viel war im Vorhinein fix. Der Online-Heizungsplaner brachte nach wenigen Minuten Licht ins Dunkel. Als günstigste Heizvariante empfahl er eine Scheitholz-Zentralheizung; die Pelletsheizung rangierte an zweiter Stelle.

Pellets übertrumpfen Holzscheite

Caroline Mark forderte über den Online-Heizungsplaner ein Angebot bei ihrem regionalen HSH‑Installateur an – und bekam tags darauf einen Anruf von ihm. Nach der Abklärung weiterer Details und der Angebotslegung stand fest: Eine Pelletsheizung für Raumwärme und Warmwasserbereitung sollte zur Umsetzung gelangen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war unter anderem das Komfortplus, da die Pelletsheizung vollautomatisch funktioniert, was für den zukünftigen Ferien- und Seminarhausbetrieb besonders wichtig erschien.

Ein nachhaltiges Gesamtsystem nach Maß

Der HSH-Installateur entwickelte ein nachhaltiges Gesamtkonzept mit Heizkörpern zur Wärmeverteilung im historischen Bergbauernhaus und einer Fußbodenheizung im modernen Zubau. Die 30-kW-Pelletsheizung, der 360-Liter-Pufferspeicher und der Warmwasserspeicher sind jetzt im Heizraum im Keller untergebracht, das Pelletslager befindet sich im Nebenraum. Mit diesem System heizt Caroline Mark mittlerweile bereits seit zwei Jahren CO2-neutral, kostengünstig und mit vollautomatischem Komfort; zig weitere Jahre werden folgen. 

Förderkompass: Hier finden Sie alle Förderungen für Ihr Bundesland

Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.

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