Wohnhaus Familie Hölzl
Patentiert und ausgezeichnet: Das innovative Heiz- und Kühlsystem im Hause Hölzl arbeitet mit drei…
Mehr dazuWo Grundwasser fließt, lässt sich mit Hilfe einer Grundwasserwärmepumpe Energie zum Heizen und Kühlen gewinnen. Mit besten Leistungszahlen, umweltfreundlich und emissionsfrei, versteht sich. Was Sie dazu brauchen? Ein Grundwasservorkommen, die Genehmigung für den Brunnenbau und einen HSH-Installatör.
Wenn Sie auf Ihrem Grundstück über Grundwasser verfügen und Ihr Zuhause mit erneuerbarer Energie beheizen oder auch kühlen möchten, sollten Sie unbedingt prüfen, ob eine Grundwasserwärmepumpe (auch Wasser-Wasser-Wärmepumpe) installiert werden kann. Diese Art der Wärmepumpe liefert nämlich höchste Leistungszahlen und ist außerordentlich effizient. Das hängt vor allem mit der ganzjährig konstanten Temperatur des Grundwassers zusammen.
Der Heizbetrieb einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe funktioniert im Prinzip recht einfach: Über einen Entnahmebrunnen wird das Grundwasser zur Wärmepumpe geleitet. Diese entzieht dem Wasser Wärmeenergie und erhöht das Temperaturniveau mit Hilfe von elektrischem Strom. Was genau dabei im Inneren des Wärmepumpengerätes passiert, lesen Sie in unserem Detailartikel zur Funktion der Wärmepumpenheizung. Die bereitgestellte Heizwärme wird dann über ein Niedertemperatursystem wie z. B. eine Fußbodenheizung oder Wärmepumpenheizkörper im Haus verteilt.
Das im Wärmepumpengerät abgekühlte Wasser wird über einen Schluckbrunnen bzw. Sickerschacht in das Grundwasser zurückgeführt. Grundwasserwärmepumpen sind genehmigungspflichtig und dabei muss beachtet werden, dass das Wasser bei der Rückführung nur um wenige Grad abgekühlt wird
Wärmepumpen, die Grundwasser als Energiequelle nutzen, eignen sich sowohl zum Heizen und Warmwasserbereiten als auch zum Kühlen. Die passive Kühlung mit der Wärmepumpe (Natural Cooling) ist dabei die sparsamste Kühlvariante. Das System verwendet die niedrigen Temperaturen des Grundwassers (ca. 8 bis 12 °C) auf direktem Wege. Nur Regelung und Umwälzpumpe müssen eingeschaltet werden. Das macht den passiven Kühlbetrieb außerordentlich günstig.
Auch wenn sich auf Ihrem Grundstück ein Grundwasservorkommen befindet, heißt das nicht automatisch, dass eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe auch gut zu Ihrem Zuhause passt. Es gibt eine ganze Reihe an Bedingungen, die erfüllt werden müssen, damit eine Grundwasserwärmepumpe versorgungssicher, effizient und sparsam arbeiten kann. Hier sind die wichtigsten Faktoren:
Nicht jeder, der eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe in Österreich installieren lassen möchte, darf das auch tun. Grundwasserwärmepumpen sind hierzulande genehmigungspflichtig. Wir HSH‑Installateure kennen uns dabei aus und stehen Ihnen gerne zur Seite – von der ersten Analyse über notwendige Behördengänge und Erdarbeiten bis hin zur Inbetriebnahme der fertig installierten Heizung.
Der zentrale Vorteil einer Grundwasserwärmepumpe ist ihr sparsamer und umweltfreundlicher Betrieb, der sich aus den ganzjährig konstanten Wassertemperaturen (ca. 8 bis 12 °C) ergibt. Bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe sind aber weitaus mehr Vor- und Nachteile zu berücksichtigen.
Wir HSH-Installateure sind zertifizierte Wärmepumen-Installateure und beraten Sie gerne.
Die Anschaffung einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist durch den Brunnenbau mit höheren Kosten verbunden als beispielsweise die Installation einer Luftwärmepumpe. Die dauerhaft niedrigen Betriebskosten der Wasser-Wasser-Wärmepumpe rechtfertigen den höheren Preis bzw. Installationsaufwand aber in vielen Fällen. Eine genaue Analyse, Kostenrechnung und Planung durch einen Fachbetrieb schafft Klarheit und Kostensicherheit.
Die Größe der Wärmepumpenanlage und die damit verbundenen Investitionskosten hängen vorrangig von der beheizten Wohnfläche, dem Energiebedarf Ihres Hauses und Ihren Heizgewohnheiten ab. Grobe Richtwerte für die Anschaffungskosten und Betriebskosten einer Grundwasserwärmepumpe für genau Ihr Zuhause liefert unser Online-Heizungsplaner. Probieren Sie ihn einfach aus – kostenlos und ohne Registrierung.
Aktuell gibt es attraktive Förderungen für die Anschaffung von Grundwasserwärmepumpen, die Ihnen den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme erleichtern sollen. Die Details dazu finden Sie in unserem Artikel Wärmepumpen-Förderungen für Erd-, Wasser- und Luftwärmepumpen. Wenn Sie Fragen dazu haben, rufen Sie uns einfach an: Wir HSH-Installateure unterstützen Sie gerne bei der Förderabwicklung.
Mit unserem gratis nutzbaren Online-Heizungsplaner finden Sie es in ein paar Klicks heraus! Ein Kostenbeispiel: Bei einem sanierten Altbau (Baujahr 1970 in Bad Gastein) mit 130 m² Wohnfläche müssen Sie für eine neue Grundwasserwärmepumpe mit ca. 31.810 bis 57.680 Euro Investitionskosten und ca. 1.517 Euro Betriebskosten pro Jahr rechnen.
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Es gibt keinen Unterschied. Die beiden Begriffe werden synonym verwendet.
Grundwasser gilt in Österreich als Volkseigentum und unterliegt einem besonderen Schutz, weil es auch der Trinkwasserversorgung dient. Das Genehmigungsverfahren stellt sicher, dass die Qualität des Grundwassers gewahrt bleibt, Umweltschäden vermieden werden, die Nutzung langfristig unbedenklich ist, keine Nutzungskonflikte entstehen und die technischen Anforderungen und Standards eingehalten werden. Je nach Region sind unterschiedliche Behörden (Bezirkshauptmannschaften, Magistrate, Umweltabteilungen, Planungsstellen etc.) für die Grundwasserwärmepumpen-Genehmigung zuständig. Fragen Sie einfach uns HSH-Installateure – wir wissen Bescheid und unterstützen Sie gerne bei der Abwicklung.
Die Temperaturen des Grundwassers in einer Tiefe von ca. 15 m liegen in Österreich ganzjährig bei etwa 8 bis 12 °C. Das ist eine sehr gute Ausgangssituation für den stromsparenden Betrieb der Grundwasserwärmepumpe. Details dazu finden Sie im Artikel Stromverbrauch der Wärmepumpe.
Der Stromverbrauch für den Betrieb Ihrer Wasser-Wasser-Wärmepumpe hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten davon sind der Heizwärmebedarf Ihres Zuhauses, die Wärmequellentemperatur und die Jahresarbeitszahl JAZ. Details zur Berechnung finden Sie in unserem Artikel: Stromverbrauch der Wärmepumpe.
Das kommt ganz auf die Sichtweise an. Wollen Sie von Stromlieferanten unabhängiger sein und den Anteil an Ökostrom für den Betrieb der Wärmepumpe erhöhen, ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage eine gute Idee. Dabei sollten Sie aber immer im Hinterkopf behalten, dass eine durchschnittliche PV-Anlage vor allem im Winter immer nur einen Teil des für den Betrieb der Wärmepumpe benötigten Stroms bereitstellen kann. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel Wärmepumpe und PV-Anlage: Wie viel leistet die Sonne wirklich?
Solarthermie ist eine ausgezeichnete Ergänzung zur Wärmepumpe. Im Sommer sorgt die thermische Solaranlage für Warmwasser, in der Übergangszeit unterstützt sie zudem die Heizung. Dadurch reduziert sich die Einsatzzeit der Wärmepumpe – das verlängert ihre Lebensdauer und spart jede Menge Strom. Details finden Sie im Artikel Wärmepumpe und Solaranlage.
Sie überlegen, ob eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe wirklich die beste Wahl für Ihr Zuhause ist oder ob sich ein anderes Wärmepumpensystem besser eignet? Dann werfen Sie auch einen Blick auf unseren Artikel Wärmepumpen im Vergleich, in dem wir die gängigsten Systeme gegenüberstellen. Dabei beleuchten wir Faktoren wie Anschaffungskosten, Betriebskosten, Effizienz und Lebensdauer von Erdwärmepumpen, Grundwasserwärmepumpen und Luftwärmepumpen.
Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.
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