Dabei waren die Anfänge alles andere als einfach, berichtet Ing. Christian Frühauf, Geschäftsführer der HSH Nahwärme Millstatt GmbH, Inhaber des Planungsunternehmens Frühauf Thermocycling GmbH und leidenschaftlicher HSH-Installateur.
„Es war ein zähes Ringen über viele Jahre, bis wir die Genehmigung für den Bau des Heizwerkes Millstatt in der Tasche hatten. Die Themen Luftgüte, Staub-, Lärm- und Verkehrsbelastung im Tourismusort am Millstätter See wurden heftig diskutiert und zwangen uns mehrmals zu einem Standortwechsel und damit Planungsneubeginn.“, erzählt er. Diese Vorbehalte sind heute Schnee von vorgestern. Denn direkt nach der Inbetriebnahme stellte sich heraus, dass sich die Luftqualität im Ort wesentlich verbessert hat – immerhin ersetzt die Nahwärme rund 200 Einzelöfen. Mittlerweile ist die Bevölkerung sogar regelrecht stolz auf ihre nachhaltige Wärmeversorgung.