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 Die Pfarre St. Georg im Pinzgau wird mit Hackgut und Sonne beheizt

HSH-Best-Practice • Kreuzberger & Hauser Energietechnik GmbH

Pfarre St. Georgen im Pinzgau

Eine Kirche voll Bioenergie: Die Kirche St. Georgen im Pinzgau, Pfarrhaus, Büros und eine Wohnung mit insgesamt 900 m² werden seit dem Heizungstausch mit Hackschnitzel (60 kW) geheizt. Außerdem wurde die 20 Jahre alte Solaranlage (60 m²) umfassend gereinigt und wieder ins Gesamtsystem eingegliedert.

Diesmal besuchen wir die Pfarre St. Georgen im malerischen Pinzgau. Ludwig Burgschwaiger ist hier für die Wärmeversorgung von Pfarrkirche, Pfarrhaus und weiteren Büro- und Wohneinheiten mit insgesamt 900 m² zuständig. Klassische Heizkörper mit hohen Vorlauftemperaturen sorgen für die Wärmeverteilung in den Räumen. Unlängst ließ Herr Burgschwaiger die alte Ölheizung, die jährlich 8.000 Liter Heizöl verbrauchte, durch eine 60 kW starke Hackgutheizung ersetzen. Die bestehende Solaranlage, die bereits 20 Jahre auf dem Buckel hat, bekam eine Generalüberholung und darf nun weiterhin die Heizung unterstützen und die Energie für das Warmwasser bereitstellen.

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Die neue Hackgutheizung mit Hackgutlager im Keller

Die neue, leistungsstarke Hackschnitzelheizung Eco-HK 60 kW von HARGASSNER verbrennt das Hackgut nahezu rückstandsfrei. Beschickt wird sie mit nachhaltigen Hackschnitzeln aus der Region, die automatisch aus dem neu eingerichteten Hackgutlager im Keller (Fassungsvolumen 20 m³) zum Kessel befördert werden. Da der Jahresbedarf insgesamt ca. 80 m³ Hackgut beträgt, wird das Lager viermal pro Jahr über einen Einzugsschacht mit Förderschnecke befüllt. Die Wärme wird in einem Pufferspeicher mit 3.000 Liter Volumen zwischengespeichert, was das System effizienter macht und die Einbindung der Solaranlage in das Gesamtsystem ermöglicht.

Die 20 Jahre alte Solaranlage läuft und läuft und läuft

Auch die Sonne leistet ihren Beitrag zur Heizung und hygienischen Warmwasserbereitung in der Pfarre. Bereits seit 20 Jahren ist hier eine thermische Solaranlage mit 60 m² Kollektorfläche in Betrieb. Die Solarkollektoren befinden sich gut vor Besucherblicken versteckt hinter der Kirchenmauer. Im Zuge des Heizungstauschs bekamen sie ein gründliches Makeover. Die in Würde gealterte Anlage ist nach der umfassenden Reinigung und Wartung wieder bestens in Schuss und wurde in das Gesamtsystem reintegriert. Solaranlagen wie diese sind generell sehr robust und langlebig, wenn sie regelmäßig gereinigt und gewartet werden.

Drei Männer vor den Solarkollektoren der Pfarre St. Georgen
Ludwig Burgschwaiger mit dem Team der HSH-Installatör Kreuzberger & Hauser Energietechnik GmbH vor der Solaranlage (60 m²).
Die Solarkollektoren sind gut hinter der Pfarrkirche versteckt
Die Solarkollektoren (60 m²) hinter der Pfarrkirche wurden gereinigt und wieder ans Hauptsystem angeschlossen.
Frischwasserstation für hygienisch sauberes Warmwasser
Die neue Frischwasserstation sorgt für hygienisch sauberes Warmwasser im Durchlauferhitzerprinzip.

Technikdetail: Hackschnitzelqualität und -lagerung

Hackschnitzel werden vor allem aus Nebenprodukten bei der Holzernte, bei der Landschaftspflege oder im Sägewerk gewonnen. Sie sind ein genormter Brennstoff und werden nach ÖNORM 7133 / EN ISO 17225-4 eingeteilt. Hackschnitzel sind sehr voluminös. Man braucht für sie ca. dreimal so viel Lagervolumen wie für Pellets. Der genaue Heizwert hängt von der Holzart und dem tatsächlichen Wassergehalt ab. Dabei gilt: Je trockener das Hackgut, desto höher der Heizwert. Bei Hackschnitzeln der Qualitätsklasse W20 liegt der Heizwert bei ca. 4 kWh/kg. Mehr Details finden Sie in unserem Artikel Hackgut und Hackschnitzellager.

Herstellerinfo: HARGASSNER ECO-HK

Die neue Anlage der Pfarre St. Georgen im Pinzgau im Überblick

  • Hackgutheizung von HARGASSNER Eco-HK 60 (60 kW)
  • Hackgutlager mit 20m³ im Keller, pro Jahr werden vier Füllungen benötigt
  • Thermische Solaranlage für Warmwasser und Raumwärme (60m²)
  • Pufferspeicher 3.000 Liter
  • Hygienische Warmwasserbereitung
  • Wärmeverteilung über Heizkörper

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