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HSH-Best-Practice • Dillinger Installationstechnik

Wohnhaus Familie Moser

Pellets statt Gas und dazu viel Sonnenkraft: In diesem Wohnhaus mit eigenem Schwimmbad wird seit dem Heizungstausch mit Pellets geheizt. Noch mehr Wärme für Heizung und Warmwasser liefert die fassadenintegrierte Solaranlage mit 20 m². Und der Strom? Der stammt zu einem kräftigen Anteil von der Photovoltaikanlage.

Heute statten wir Familie Moser im niederösterreichischen Tulln an der Donau einen Besuch ab. Die benötigte Wärmeenergie für das dreistöckige Wohnhaus und die Schwimmhalle wurde noch bis vor Kurzem von einer Gasheizung und der Solarthermieanlage bereitgestellt. Mittlerweile wird hier auf Gas verzichtet und mit Pellets geheizt. Für Hausherrn Werner Moser, der sich als Einkäufer der Schmid Industrie Holding auch beruflich intensiv mit dem Einsatz von Erneuerbaren Energien beschäftigt, war der Umstieg von Gas auf Pellets ein Gebot der Stunde. Im Zuge der Heizungssanierung wurde auch gleich die Heizverteilung erneuert und optimiert und die bestehende Photovoltaikanlage auf 11,5kWp erweitert. Ein Stromspeicher ist in Planung.

Hoher Energiebedarf und gemischte Wärmeverteilung

Obwohl das Wohnhaus gut gedämmt ist, muss die Heizung einen Heizwärmebedarf von ca. 34.000kWh pro Jahr abdecken. Ca. 250 bis 300m² Wohnfläche werden über Heizkörper und eine Mischung aus Fußboden- und Wandheizungen temperiert. Außerdem wird reichlich Wärmeenergie für die Bereitung des Warmwassers benötigt. Im Vierpersonenhaushalt mit eigenem Schwimmbad kommt da eine ganze Menge zusammen.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen rund um Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallationen, Erneuerbare Energie oder die Förderungen dazu? Wir von HSH haben die Antworten und sind ganz in Ihrer Nähe, an 100 Standorten in ganz Österreich. Rufen Sie uns einfach an oder schauen Sie auf unserer Website oder gleich direkt bei uns vorbei. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. 

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Natürliche Pellets statt Gas

Dieser verhältnismäßig hohe Energiebedarf und das gemischte Wärmeverteilsystem machten eine Hochtemperaturheizung als Ersatz für die Gasheizung notwendig. Nach eingehender Beratung durch den HSH-Installateur fiel die Wahl auf eine hocheffiziente Pelletheizung mit Sturzbrandtechnik und Null-Emissionstechnologie von SOLARFOCUS. Im Zuge des Heizungstauschs wurde auch die Heizungsverteilung erneuert und so die Effizienz des Systems massiv gesteigert. Heute kommen die Mosers mit einer Jahresbrennstoffmenge von ca. 5 Tonnen Pellets, die in einem Gewebetank lagern, gut über die Runden.

Hausherr Werner Moser mit der neuen Pelletheizung von SOLARFOCUS.
Werner Moser tauschte seine Gasheizung gegen die Pelletheizung ecotop light mit 20 kW von SOLARFOCUS.
Das Steuerungselement am neuen Pelletkessel
Die Pelletheizung kann per Touch-Display, PC, Tablet oder Smartphone gesteuert werden.
Die neue Heizverteilung im Technikraum des Hauses
Beim Heizungstausch wurde die Heizungsverteilung erneuert und dadurch die Effizienz des Systems massiv gesteigert.

Wärme und Strom mit der Kraft der Sonne

Die Familie Moser setzt bereits seit 2008 auf die Kraft der Sonne. Damals wurde die Solaranlage mit 20m² Kollektorfläche gebaut. Sie ist nach wie vor bestens in Schuss und liefert das ganze Jahr über gute Energieerträge, die zum Heizen und zur hygienischen Warmwasserbereitung verwendet werden (siehe Technikdetail).

Seit 2013 produzieren die Mosers auch ihren eigenen Photovoltaikstrom. Die ursprüngliche Photovoltaikanlage war mit 5kWp dimensioniert, der Eigenverbrauch lag bei stolzen 70%. Zur Optimierung des Eigenverbrauchs werden Waschmaschine, Wäschetrockner, Whirlpool und Co. nur tagsüber eingeschaltet, wenn reichlich PV-Strom zur Verfügung steht. 2024 wurde die PV-Anlage auf 11,5kWp ausgebaut. Der Einbau eines zusätzlichen Stromspeichers mit ca. 15 kWh ist in naher Zukunft geplant.

Haus mit Solaranlage (20 m² Kollektorfläche) und PV-Anlage (11,5 kWp)
Sonnenenergie fürs ganze Haus: Wärme von der Solaranlage mit 20 m² Kollektorfläche und Strom von der PV-Anlage mit 11,5 kWp.

Technikdetail: Solarthermie in der Senkrechten

Die Kollektoren der Solarthermieanlage sind senkrecht an die Fassade des Wohnhauses montiert. Das hat den Vorteil, dass auch im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, gute Wärmeerträge zum Heizen erzielt werden können. Gleichzeitig verhindert der Montagewinkel eine Überhitzung im Hochsommer. Die Wärmeerträge sind also übers Jahr gesehen gleichmäßiger. Fassadenkollektoren haben außerdem den Vorteil, dass sie vorhandene Flächen nutzen und keinen extra Platz benötigen. Zudem schützen sie die Fassade vor Wind und Wetter.

Das Wohnhaus aus der Vogelperspektive

Die Haustechnikanlage der Familie Moser im Überblick

  • Pelletsheizung ecotop light 20 kW von Solarfocus
  • Pelletlagerung im Gewebetank
  • Pufferspeicher mit 1000 Liter
  • Bestehende thermische Solaranlage von SONNENKRAFT
  • Bestehende Photovoltaik-Anlage auf 11,5 kWp erweitert
  • Einsparungseffekt: 2.700 Euro pro Jahr durch Erneuerung der Heizungsverteilung

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