Die Gesamthärte unseres österreichischen Trinkwassers wird anhand der Konzentration von Kalzium- und Magnesiumionen im Wasser bestimmt. Sie wird in Grad deutscher Härte [dH] angegeben. Je höher die Kalzium- und Magnesiumanteile (die auch für Kalkablagerungen verantwortlich sind) im Wasser sind, desto härter ist das Wasser.
Laut Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft Regionen und Wasserwirtschaft werden die Härtestufen unseres Trinkwassers wie folgt eingeteilt:
- Härtestufe I – weiches bis mäßig hartes Wasser: 0–10 °dH
- Härtestufe II – ziemlich hartes Wasser: 10–16 °dH
- Härtestufe III – hartes Wasser: über 16 °dH
Je nach Region variiert die Gesamthärte des oberflächennahen Grundwassers in Österreich zum Teil sehr stark. Diese Unterschiede sind entscheidend bei der Wahl einer Enthärtungsanlage, da der Härtegrad bestimmt, ob eine Enthärtung sinnvoll ist, und welche Kapazität benötigt wird.