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Behaglich, sparsam und schön

Wärmestrahlende Flächenheizungen: ein Überblick

Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen bieten höchsten Komfort bei niedrigen Kosten. Ein Wohlfühlplus, das man sich gönnen sollte.

Unsichtbar schlängeln sie sich durch Fußböden, Wände und Decken und geben angenehme Strahlungswärme ab: Fußboden- und Wandheizungen nutzen große Gebäudeflächen zur Wärmeverteilung. Dabei arbeiten sie mit niedrigen Temperaturen unter 45 °C und schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sorgen für höchsten Komfort bei niedrigen Kosten. Die besten Energieeffizienzwerte erzielen sie in Kombination mit Niedertemperaturheizungen wie Wärmepumpen oder Solaranlagen. Sie funktionieren aber auch hervorragend mit Stückholz-, Pellets- oder Hackgutkesseln.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen rund um Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallationen, Erneuerbare Energie oder die Förderungen dazu? Wir von HSH haben die Antworten und sind ganz in Ihrer Nähe, an 100 Standorten in ganz Österreich. Rufen Sie uns einfach an oder schauen Sie auf unserer Website oder gleich direkt bei uns vorbei. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. 

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Niedertemperatur Wärmeabgabe

Bei herkömmlichen Radiatoren betragen die Vorlauftemperaturen (jene Temperatur, mit der das Heizungswasser in den Radiator einströmt) meist 50° bis 70°C. Die Folgen der hohen Temperaturen sind Staubverschwelungen an den Heizkörpern, die ein Gefühl der trockenen Luft erzeugen. Im Gegensatz dazu arbeiten Flächenheizungen mit Temperaturen unter 45 °C. Und das bringt einige Vorteile mit sich. Zuallererst geben sie angenehme Strahlungswärme ab, die für Wohlbefinden und Behaglichkeit sorgt.

Durch große Heizflächen im Fußboden, in der Wand, an der Decke oder durch moderne Flachheizkörper wird mit geringer Temperatur Strahlungswärme abgegeben. Die ausgeglichene Wärmeübertragung sorgt für größte Behaglichkeit.

Das große Wohlfühlplus

Die Wärmestrahlen erwärmen nicht nur die Luft, sondern alle Körper und Gegenstände im Raum. Der Mensch empfindet das als besonders angenehm. Auch die natürliche Luftfeuchtigkeit bleibt erhalten, was ein zusätzliches Wohlfühlplus bedeutet.

Fußbodenheizungen

Fußbodenheizungen gibt es in zahlreichen Systemvarianten. Bei Neubauten wird die Heizung in der Regel bereits in den Estrich integriert. Das ist die einfachste und auch günstigste Lösung. Bei Sanierungen fehlt oft der Spielraum für diese zusätzliche Bodenhöhe. Hier greift man deshalb gerne zu Plattensystemen (20 bis 30 mm Höhe), die auf den bestehenden Boden aufgebaut werden. Bodenheizungen können übrigens auf jeden Bodenbelag abgestimmt werden, unverzichtbar sind sie bei Stein-, Klinker- oder Fliesenböden.

Die Wärmeverteilung über große Flächen (wie bei Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen) sorgt für höchsten Komfort und niedrige Heizkosten.

Wand- und Deckenheizungen

Auch die Flächenheizungen in Wänden und Decken bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Das Prinzip bleibt das gleiche wie bei der Fußbodenheizung, auch hier sind „nasse“ Lösungen im Wandputz oder in Trockenbauplatten gebräuchlich. Der Gestaltung sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Gebogene Flächen, Dachbodenausbauten, beheizte Wohnlandschaften – alles ist möglich. Besonders im Badezimmer erfreuen sich Fußboden- und Wandheizungen (beheizte Duschwände, Sitzstufen, Tepidarien etc.) zunehmender Beliebtheit. Die Flächen können darüber hinaus im Sommer auch energiesparend zur Kühlung verwendet werden – idealerweise in Kombination mit einer Wärmepumpe.

Alte Mauern schützen

Wandheizungen und Heizleisten sollten unbedingt an den Außenmauern angebracht werden, denn so bieten sie auch einen Schutz gegen Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelbildung. Im Winter sind damit die kalten Wände passé, und im Sommer kann die Bausubstanz mit überschüssiger Sonnenenergie kostenlos trocken gehalten werden.

Gleich doppelt sparen mit Solarunterstützung

Wandheizungen und Heizleisten sollten unbedingt an den Außenmauern angebracht werden, denn so bieten sie auch einen Schutz gegen Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelbildung. Im Winter sind damit die kalten Wände passé, und im Sommer kann die Bausubstanz mit überschüssiger Sonnenenergie kostenlos trocken gehalten werden.

Sonnenenergie nutzen

Die Vorteile im Überblick

  • Angenehme Strahlungswärme 
  • Behagliche Oberflächentemperaturen
  • Bestes Raumklima
  • Sparsamer Betrieb
  • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten
  • Großflächig und unsichtbar
  • Geringe Luftbewegung bzw. Staubaufwirbelung
  • Gleichmäßige Temperaturverteilung
  • Heizen und Kühlen möglich
  • Ideal für Wärmepumpensysteme
  • Gut geeignet für Solareinbindung
  • Unterschiedliche Raumtemperaturen möglich
  • Für Sanierung und Neubau
  • U. v. m.

Förderkompass: Hier finden Sie alle Förderungen für Ihr Bundesland

Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.

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