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Verborgene Vielfalt

Systemvarianten für Flächenheizungen und -kühlungen

Bestens verstaut und gut verbaut verrichten Flächenheizungen und -kühlungen im Verborgenen ihren Dienst. Wir kratzen ein bisschen an der Oberfläche und zeigen Ihnen ausgewählte Beispiele.

Flächenheizungen und -kühlungen gibt es in unzähligen Systemvarianten. Wir widmen uns an dieser Stelle den wasserführenden Systemen, deren Rohre bzw. Heiz-/Kühlschlangen in Fußböden, Wände oder Decken eingebaut werden.

Ein HSH-Installateur ist auch in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen rund um Haustechnik, Bad- und Sanitärinstallationen, Erneuerbare Energie oder die Förderungen dazu? Wir von HSH haben die Antworten und sind ganz in Ihrer Nähe, an 100 Standorten in ganz Österreich. Rufen Sie uns einfach an oder schauen Sie auf unserer Website oder gleich direkt bei uns vorbei. Wir beraten und unterstützen Sie gerne. 

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Einfach rein in den Estrich

Der Einfachheit halber sehen wir uns die Einteilung der Fußboden- und Wandsysteme anhand einer Fußbodenheizung an, bei der wir grundsätzlich zwischen Nass- und Trockenbausystemen unterscheiden. Wie der Name bereits erahnen lässt, werden die Rohre bei Nasssystemen direkt in den Estrich eingegossen (also von nassem Baumaterial umschlossen). Das ist im Neubau die mit Abstand einfachste und günstigste Lösung. Die Rohrsysteme kommen dabei auf oder in der Dämmplatte des Nassestrichs zu liegen. Eine übliche Aufbauhöhe von 70 mm muss berücksichtigt werden. 

Fußbodenheizung mit in den Estrich eingegossenen Rohrsystem
Bei Nasssystemen wird das Rohrsystem der Fußbodenheizung in der Regel direkt in den Estrich eingegossen.

Modernes Wohnen mit Flächenheizsystemen im Nassestrich

In diesem modernen Wohnhaus im öberösterreichischen Neufelden wurden Fußboden- und Wandheizung direkt in den Nassestrich verlegt. Eine bei Neubauten übliche und kostengünstige Variante zur Wärmeverteilung. Außerdem strahlt im Sommer angenehme Kühle von der Decke.

Rauf die Platte, fertig, los

Trockenbausysteme werden zumeist unter Trockenestrichplatten (Fertigteilestrich) direkt in der Dämmschicht des Fußbodens verlegt. In der Regel werden fertige Platten aufgelegt, die bereits mit einer Dämmung versehen sind. Die Rohre werden dann in vorgefertigte Kanäle eingelegt. Diese Systeme haben eine relativ geringe Aufbauhöhe, sind verhältnismäßig leicht und eignen sich gut für die Sanierung. Und selbstverständlich gibt es da noch jede Menge weiterer Varian­ten und Sonderkonstruktionen.

Fußbodenheizung mit Rohrsystem unter einer Dämmplatte
Bei vielen Trockenbausystemen befindet sich das Rohrsystem der Flächenheizung in einer Dämmplatte unter den Trockenausbauplatten.

Historische Gemäuer lieben extradünne Trockenbausysteme

Bei Sanierungsprojekten kommen häufig Dünnschicht-Fußbodenheizungen zum Einsatz. Das liegt daran, dass in alten Gebäuden nur wenig Platz für den Aufbau der Fußbodenheizung bleibt. Hier wird mit extradünnen Plattensystemen gearbeitet, die zwischen 12 und 30 mm dick und sehr leicht sind. Eines dieser Trockenbau-Spezialsysteme schlängelt sich durch die Fußböden von Lucia Riezlers Haus in Mittelberg im Kleinwalsertal. Das Gebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde mit viel Liebe zum Detail und mit Hilfe biologischer Baustoffe generalsaniert. Die Trägerplatten der eingebauten Fußbodenheizung bestehen deshalb aus ökologischen Weichholzfasern. Wärmequelle ist eine moderne Pelletsheizung.

Förderkompass: Hier finden Sie alle Förderungen für Ihr Bundesland

Holen Sie sich hier den kompletten Überblick über die aktuellen Bundes- und Landesförderungen für den Neubau und die Sanierung umweltfreundlicher Heiz- und Energiesysteme in Ihrem Bundesland. Einfach Postleitzahl und E-Mail-Adresse eingeben – und schon können Sie den HSH-Förderkompass für Ihr Bundesland downloaden.

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