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Ein barrierefreies Bad mit Klappsitz in der bodengleichen Dusche

Edel, elegant und hochfunktional:

Ein barrierefreies Bad für mehr Lebensfreude

Barrierefreie Bäder sind heutzutage echte Hingucker. Sie sind nicht nur edel und elegant, sondern auch hochfunktional und sensationell gut geplant. Mit unterfahrbaren, höhenverstellbaren Waschtischen, mit bodenebenen Duschen und rutschfesten Belägen, mit ästhetischen Haltegriffen und vielem mehr. In ihnen steckt jahrzehntelanges Know-how, das noch mehr Funktion, Komfort und Sicherheit bringt. Und das schafft neue Lebensfreude.

Die Körperpflege ist eine sehr intime Angelegenheit. Sie zählt zu jenen Alltäglichkeiten, die man so lange wie möglich selbständig und ohne Hilfe anderer bewältigen will. Doch wenn Kraft und Mobilität eingeschränkt sind, kann die tägliche Benutzung des Bades zur Herausforderung werden. Da braucht man ein Bad, das den veränderten Bedürfnissen Rechnung trägt, noch mehr Funktionalität bietet und dadurch die Lebensqualität steigert: ein barrierefreies Bad. Wie solche barrierefreien Bäder aussehen können und mit welchen Tricks die Badplanerinnen und Badplaner arbeiten, lesen Sie in den folgenden Zeilen.

Barrierefreiheit mit Chic und nach Norm

Die Barrierefreiheit, die wir meinen, ist edel, elegant und praktisch unsichtbar. Sie fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Bades ein und hat mit der Krankenhausausstattung vergangener Tage nichts mehr gemeinsam. Praktische Hilfen für den Alltag, Bewegungsfreiheit und eine formschöne Gestaltung fließen ineinander. Die Oberflächen sind rutschfest, die Armaturen leicht zu bedienen. Formschöne Haltegriffe sorgen für mehr Sicherheit. Und unter der bodenebenen Dusche kann man auch sitzen.

Zwischen ÖNORM B 1600 und individueller Note

Die Planung muss sich zwar an diverse Normen und Richtlinien halten (wie an die ÖNORM B 1600 / Planungsgrundlagen für barrierefreies Bauen), trotzdem bleibt reichlich Spielraum für eine schöne, elegante Badgestaltung. In der Norm sind zum Beispiel Türbreiten von mindestens 80 cm oder eine Bewegungsfläche für strategische Bereiche, die 150 x 150 cm nicht unterschreitet, vorgesehen. Man braucht also immer eine gewisse Grundfläche. Doch auch wenn Sie nur wenig Platz haben und ein barrierefreies Bad in Klein benötigen, planen und bauen wir HSH-Installateure die exakt passende Badezimmerlösung für Sie – um so viel Barrierefreiheit wie möglich in Ihr Zuhause zu bringen.

Ein großzügiges barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche und WC
Hell und großzügig präsentiert sich dieses barrierefreie Bad mit bodengleicher Dusche.
Ein barrierefreies Bad mit Dusche, Möbelwaschtisch und Spiegelschrank
Ein schönes Stück Barrierefreiheit: die bodenebene Dusche mit Sitzgelegenheit.
Ein barrierefreies Bad in Klein mit Dusche, Waschtisch und beleuchtetem Spiegel
Auch ein kleines Bad lässt sich barrierefrei gestalten.
Ein barrierefreies Bad mit Holzoptik und Kombination von Dusche und Wanne
Eine Wohlfühlinsel zum Baden und Duschen: die Badewannen-Dusch-Kombination

Die barrierefreie Dusche als Highlight

Mit einer bodenebenen Dusche bringen Sie schwellenlose Eleganz ins Bad. Durchgängig und praktisch nahtlos erstreckt sich der Badezimmerboden bis unter die Dusche. Kanten, Stolperfallen und Stufen gibt es nicht mehr. Ein großzügiger, aufgeräumter und moderner Raum öffnet sich. Kein Wunder, dass die Badplaner immer mehr dazu übergehen, Bäder mit bodenebenen Duschen zu bauen. Sowohl im Neubau als auch bei der Badsanierung. Sie machen das Bad schließlich nicht nur schöner, sondern auch komfortabler und sicherer. Das spiegelt sich auch im Trend zur Teilsanierung wider, bei dem Badewannen besonders häufig durch barrierefreie Duschen ersetzt werden.

Ausstattungsmöglichkeiten für die bodenebene Dusche

Umsetzungsmöglichkeiten gibt es dabei wie Sand am Meer. Einerseits können extraflache, rutschfeste Duschwannen zum Einsatz kommen. Andererseits bieten neue Ablaufsysteme auch die Möglichkeit, zum Beispiel Fliesenböden durchgängig bis unter die Dusche zu verlegen. Besonders interessant finden wir auch Böden aus Epoxyguss. Sie fühlen sich nicht nur sehr angenehm an, sie sehen auch gut aus, sind obendrein rutschfest und fugenlos! Formschöne Abläufe wie z. B. Duschrinnen sorgen dafür, dass die Wassermengen schnell und sicher abtransportiert werden. Eine praktische Sitzgelegenheit – in Ausführungen vom einfachen Klappsitz bis hin zur beheizten Sitzstufe – unter der Dusche sorgt für den Extrakomfort.

Eine barrierefreie Dusche mit Sitzgelegenheit und Haltegriffen
Eine barrierefreie Dusche mit platzsparendem Klappsitz und Duscharmatur mit Haltegriffen.
Eine barrierefreie Dusche mit beheizbarer Sitzstufe
Die beheizte Sitzstufe in der barrierefreien Dusche lädt zum genussvollen Duschvergnügen.
Der Haltegriff in der bodengleichen Dusche
Der Haltegriff ist ein wertvoller Alltagshelfer für mehr Sicherheit in der barrierefreien Dusche.

Das barrierefreie WC: mehr Komfort am stillen Ort

Auch im Bereich der Toiletten gibt es zahlreiche barrierefreie Varianten. Erhöhte Sitzflächen erleichtern das Aufstehen und Hinsetzen. Solide Befestigungen und Stützgriffe sorgen für zusätzliche Stabilität (insbesondere für schwergewichtige Menschen oder Rollstuhlfahrer, die sich seitlich auf das WC setzen). Ähnlich wie bei den Waschtischen gibt es auch elektrisch höhenverstellbare WCs. Diverse Module können auch mit ausgewählten Dusch-WCs kombiniert werden.

Ein WC mit Haltegriff zum leichteren Hinsetzen und Aufstehen
Praktische Haltegriffe erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen.
Ein barrierefreies, wandhängendes WC mit Stütz- und Haltegriffen
Ein barrierefreies WC mit viel Bewegungsfläche, Stütz- und Haltegriffen.

Noch mehr barrierefreie Tricks in der Badgestaltung

In barrierefreien Bädern gehören rutschfeste Oberflächen zur Grundausstattung: in der Badewanne, unter der Dusche oder auf dem Badezimmerboden. Von der rutschfesten Fliese oder Duschwanne bis zum durchgängigen rutschfesten und fugenlosen Gussboden gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Eine ganz neue bietet die innovative Beschichtung Grip AntiRutsch, mit der Flächen aller Art (Fliesen, Duschtassen, Badewannen, Steinoberflächen etc.) auch nachträglich rutschfest gemacht werden können.

Die Armaturen im barrierefreien Bad sind nicht nur formschöne Designerstücke, sie sind auch leicht zu bedienen. Einfach zu greifende Armaturhebel, sensorgesteuerte berührungslose Armaturen, und Thermostatarmaturen (mit voreingestellter Temperatur, damit man sich nicht verbrühen kann) kommen hier vorzugsweise zum Einsatz. Ein besonderes Extra sind elektronisch gesteuerte Wannenarmaturen, bei denen Temperatur und Füllhöhe individuell einprogrammiert und abgerufen werden können. Ist die Wanne voll, stoppt der Zulauf automatisch.

Waschtische, vor denen man bequem sitzen kann, gehören in der barrierefreien Badgestaltung zum guten Ton. Dazu werden flache Waschtische mit Unterputz- oder Flachputzsiphon verwendet. Spiegel, Schalter, Steckdosen und Ablageflächen sind so angebracht, dass man sie auch aus sitzender Position einwandfrei benutzen kann. In den Waschtisch integrierte Griffe (zum Beispiel als Handtuchhalter „getarnt“) sorgen für sicheren Halt. Die Waschtisch-Luxusvariante ist über eine Fernbedienung sogar elektrisch höhenverstellbar.

Im barrierefreien Bad gibt es eine ganze Reihe eingearbeiteter, unsichtbarer Haltegriffe. Zum Beispiel werden die Schubstangen von Duscharmaturen als Haltestangen ausgeführt und bekommen so eine zweite Funktion, Waschtische werden gerne mit Haltegriffen versehen, die auch als Handtuchhalter fungieren u. v. m.

Auch mit dem richtigen Lichtkonzept bringen wir mehr Sicherheit und Wohlbefinden ins Bad. Mit Deckenspots, Deckenflutern, Spiegeln und Spiegelschränken (die Licht nach vorne, nach unten und nach oben abgeben), beleuchteten Waschtischunterschränke u. v. m. Die Beleuchtung ist ausreichend stark, blendet nicht und lässt auch kleine Bäder optisch größer erscheinen.

Badmöbel gibt es bereits in Serien, die bei Bedarf modular erweitert oder reduziert werden können. Wenn sich also der Platzbedarf im Bad verändert, können diese Möbel einfach und schnell angepasst werden.

Barriere:Frei! Handbuch für barrierefreies Wohnen

Unser Buchtipp: Das Sozialministeriumservice (Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen) hat ein 88 Seiten umfassendes und sehr übersichtliches Handbuch aufgelegt, das sich mit dem Thema Barrierefreiheit im ganzen Haus beschäftigt – dem Badzimmer sind 14 Seiten gewidmet.

Handbuch barrierefreies Wohnen

Häufige Fragen zum barrierefreien Bad

Das kommt ganz darauf an, welche Anforderungen Sie an ihr Bad haben. Muss es wirklich komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht sein? Oder reichen kleinere Anpassungen wie zum Beispiel ein unterfahrbarer Waschtisch, Haltegriffe oder der Tausch der Wanne gegen eine bodenebene Dusche aus? Wir HSH-Installateure beraten Sie dazu gerne und zeigen Ihnen, welche Maßnahmen effizient und sinnvoll sind.

 

Aktuell wird die barrierefreie Badsanierung in einigen Bundesländern gefördert. Einen detaillierten Überblick finden Sie auf unserer Serviceseite: Förderungen für die Badsanierung.

Das lässt sich pauschal leider nicht beziffern, weil es ganz stark auf die Gestaltung und Ausstattung Ihres bestehenden Bades und die noch zu treffenden Umbauarbeiten im Detail ankommt. Einen sehr groben Überblick verschafft Ihnen unser Budgetrechner für die Badsanierung. Weitaus besser ist es aber, wenn Sie bei Ihrem HSH-Installateur einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren – danach lassen sich die Kosten im Regelfall schon sehr genau abschätzen.

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